Ellbogenschoner • Fußball
118Fußball-Schienbeinschoner und Ellbogenschoner schützen Spielerinnen und Spieler vor Tritten, Stößen und Stürzen im direkten Zweikampf. Sie kommen im Training, im Meisterschaftsspiel und beim Hobbykick zum Einsatz und richten sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. INTERSPORT führt Modelle von adidas, Nike, Puma, Erima, Jako und weiteren Marken.
Die häufigsten Fragen zu Protektoren & Schoner • Fußball
Für Einsteiger und Kinder eignen sich leichte Sleeve-Modelle mit integriertem Strumpf. Sie sind schnell angezogen, verrutschen kaum und wiegen wenig, was besonders für jüngere Spieler wichtig ist.
Die Größe richtet sich nach der Körpergröße, nicht nach der Schuhgröße. Ein passender Schoner deckt das Schienbein von knapp unter dem Knie bis über den Knöchel ab, ohne die Beweglichkeit im Sprunggelenk einzuschränken.
Slip-in-Schoner sind leichte Schalen ohne eigene Befestigung und werden separat fixiert. Ankle-Guard-Modelle reichen über den Knöchel und bieten zusätzlichen Schutz für das Sprunggelenk.
Ellbogenschoner sind vor allem für Torhüter und für Spielerinnen und Spieler nach einer Prellung oder Verletzung am Ellbogen sinnvoll, da sie zusätzlichen Schutz bei Stürzen auf hartem Untergrund bieten.
Ein Schienbeinschonerhalter wird über den Slip-in-Schoner gezogen und am Wadenbereich fixiert, sodass der Schoner während des Spiels an Ort und Stelle bleibt.
Schienbeinschoner sollten nach jedem Training gelüftet und getrocknet werden. Der textile Strumpf lässt sich bei niedriger Temperatur waschen, die Kunststoffschale wird nur feucht abgewischt.
Schutzausrüstung für Schienbein und Ellbogen beim Fußball
Schienbeinschoner sind beim Fußball die zentrale Schutzausrüstung, da das Schienbein bei Zweikämpfen ungeschützt am stärksten getroffen wird. Sie bestehen aus einer harten Außenschale, meist aus Kunststoff oder Carbon, und einer weichen Innenpolsterung, die den Aufprall abfedert. Ellbogenschoner und Ellbogenbandagen kommen seltener zum Einsatz, sind aber bei Torhütern und bei Spielerinnen und Spielern mit Vorbelastungen am Ellbogen relevant, etwa nach einer Prellung oder bei häufigem Körperkontakt auf hartem Untergrund. Wer regelmäßig auf Kunstrasen oder Asche trainiert, ist stärker Abschürfungen und Stürzen ausgesetzt als auf weichem Naturrasen. Für Kinder eignen sich leichte Modelle mit einfacher Klettbefestigung, weil sie schnell an- und ausgezogen werden müssen und weniger Gewicht am Bein liegen soll. Erwachsene im Ligabetrieb greifen häufiger zu Modellen mit Knöchelschutz, da Regelwerke bei Wettspielen oft eine über den Knöchel reichende Abdeckung vorsehen.
Material, Passform und Fixierung als Entscheidungskriterien
Die Wahl des richtigen Schienbeinschoners hängt von Härte der Schale, Passform und Befestigungsart ab. Eine harte Schale aus Polypropylen oder Carbon bietet mehr Schutz bei Volltreffern, eine flexiblere Schale erlaubt mehr Bewegungsfreiheit beim Sprinten und Antritt. Wenn du auf höherem Leistungsniveau spielst und häufig in harte Zweikämpfe gehst, bietet ein Modell mit stabiler Schale und Knöchelschutz mehr Sicherheit als ein reiner Slip-in-Schoner. Für Freizeitkick und Training reicht meist ein leichtes Sleeve-Modell, das über einen Sockenstrumpf fixiert wird und dadurch nicht verrutscht. Bei der Größe orientierst du dich an der Körpergröße, nicht an der Schuhgröße: Zu kurze Schoner lassen das untere Schienbein ungeschützt, zu lange schränken die Beweglichkeit im Sprunggelenk ein. Ellbogenschoner und -bandagen unterscheiden sich vor allem im Kompressionsgrad. Eine Bandage mit stärkerer Kompression stabilisiert das Gelenk zusätzlich, während ein einfacher Ellbogenschoner primär vor Abschürfungen und stumpfen Stößen schützt.
Schienbeinschoner-Typen im Vergleich
Im Sortiment finden sich drei gängige Bauformen, die sich in Halt und Schutzumfang unterscheiden:
Slip-in-Schoner: leichte Schale ohne eigene Befestigung, wird mit Tape oder einem separaten Strumpf fixiert, verbreitet im Profi- und Ambitioniertenbereich wegen des geringen Gewichts.
Sleeve-Modelle: Schale ist fix in einen Kompressionsstrumpf eingearbeitet, einfach anzuziehen, verbreitet bei Kindern und im Freizeitfußball.
Ankle-Guard-Modelle: Schale reicht über den Knöchel und schützt zusätzlich das Sprunggelenk, häufig bei Vereins- und Ligaspielen vorgeschrieben oder empfohlen.
Ergänzend gibt es Schienbeinschonerhalter, die einen bereits vorhandenen Slip-in-Schoner am Bein fixieren, sowie Ersatzstrümpfe für Sleeve-Modelle, wenn die ursprüngliche Sockenhülle verschlissen ist.
Pflege und Handhabung im Trainingsalltag
Schienbeinschoner und Ellbogenschoner halten länger, wenn sie nach jedem Einsatz gelüftet und bei Bedarf per Hand gereinigt werden. Feuchtigkeit von Schweiß und Rasen setzt sich in der Polsterung fest und begünstigt Geruchsbildung, deshalb sollten die Schoner nach dem Training aus der Tasche genommen und offen getrocknet werden. Sleeve-Modelle mit textilem Strumpf lassen sich meist bei niedriger Temperatur in der Waschmaschine reinigen, während die Kunststoffschale selbst nur mit einem feuchten Tuch abgewischt werden sollte. Bei Rissen in der Schale oder durchgedrückter Polsterung lässt der Schutz spürbar nach, ein Austausch ist dann sinnvoller als eine Weiterverwendung.
Fazit
Schienbeinschoner sind für jede Form von Fußball die wichtigste Schutzausrüstung, Ellbogenschoner ergänzen sie situativ bei Torhütern oder nach Verletzungen. Die passende Wahl richtet sich nach Spielniveau, Untergrund und Alter: Kinder und Freizeitspieler fahren mit leichten Sleeve-Modellen gut, ambitionierte Spielerinnen und Spieler auf Vereinsniveau profitieren von stabileren Schalen mit Knöchelschutz.






