Helme für Kinder
146Kinderhelme stehen für jede Sportart, von Ski bis Bike. Ein passender Kinderhelm schützt den Kopf deines Kindes beim Skifahren, Radfahren, Eishockey und Klettern und ist speziell auf kleine Kopfformen sowie geringeres Körpergewicht abgestimmt. Im Sortiment findest du Modelle mit Mips-Technologie, verstellbaren Größen, Systemen und kindgerechten Designs.
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Die häufigsten Fragen zu Helme für Kinder
Lege ein flexibles Maßband an der breitesten Stelle des Kopfes an, üblicherweise knapp über den Ohren, und vergleiche den Wert mit der Größentabelle des Modells. Da Kinderköpfe schnell wachsen, empfiehlt sich ein Nachmessen vor jeder Saison.
Sobald ein Kind selbstständig Ski fährt, ist ein passender Skihelm sinnvoll. Kinderskihelme sind bereits in sehr kleinen Kopfgrößen für Kleinkinder erhältlich.
Ein Mips-System reduziert Rotationskräfte bei schrägen Stürzen zusätzlich zur klassischen Stoßdämpfung. Es senkt dadurch das Risiko bestimmter Kopfverletzungen im Vergleich zu Helmen ohne dieses System.
Nein, ein Skihelm ist nicht für die seitlichen Belastungen und Belüftungsanforderungen beim Radfahren ausgelegt. Für jede Sportart eignet sich der jeweils dafür konstruierte Helmtyp.
Nach einem stärkeren Sturz oder Aufprall verliert ein Helm seine Schutzfunktion und sollte ersetzt werden, selbst wenn äußerlich keine Schäden sichtbar sind. Zusätzlich wächst der Kopf eines Kindes, sodass die Größe regelmäßig überprüft werden sollte.
Nimm das Innenpolster heraus und reinige es separat, sofern das Modell dies zulässt. Bewahre den Helm nicht in direkter Sonne oder großer Hitze auf, da dies Material und Schutzwirkung auf Dauer beeinträchtigen kann.
Kinderhelme: Welcher Helmtyp passt zu welcher Sportart?
Die Sportart entscheidet, welcher Helmtyp infrage kommt. Ein Skihelm schützt bei Stürzen auf der Piste und verfügt meist über ein Belüftungssystem sowie teilweise ein Visier. Ein Bikehelm ist leichter konstruiert und für seitliche Luftzirkulation beim Radfahren ausgelegt. Eishockeyhelme besitzen ein Gitter oder Visier, das Gesicht und Kinn zusätzlich schützt, da beim Eishockey ein höheres Verletzungsrisiko durch Schläger und Puck besteht. Kletterhelme sind auf Stöße von oben ausgelegt und schützen vor herabfallenden Steinen oder Ausrüstungsgegenständen.
Übt dein Kind mehrere Sportarten aus, ist ein sportartspezifischer Helm einem Allround-Modell vorzuziehen: Ein Skihelm bietet beim Radfahren keinen ausreichenden Schutz vor seitlichen Stößen, ein Bikehelm hält wiederum der Kälte und den Anforderungen auf der Piste nicht stand. Für Familien mit mehreren Wintersportarten bieten sich Helmsets mit passender Skibrille an, wie sie etwa von Bollé und Alpina erhältlich sind.
Passform und Größe: Worauf du bei Kinderhelmen achten musst
Die richtige Passform entscheidet über die Schutzwirkung eines Helms. Der Helm muss eng am Kopf anliegen, ohne zu drücken, und darf sich beim Schütteln des Kopfes nicht verschieben. Lege dazu ein flexibles Maßband an der breitesten Stelle des Kopfes deines Kindes an, üblicherweise knapp über den Ohren, und vergleiche den ermittelten Wert mit der Größentabelle des jeweiligen Modells. Da Kinder schnell wachsen, bieten viele Hersteller wie Uvex oder Alpina ein Drehrad am Hinterkopf an, mit dem sich der Umfang um mehrere Zentimeter nachjustieren lässt.
Ein zu großer Helm verrutscht bei einem Sturz und verliert seine Schutzfunktion, ein zu kleiner Helm sitzt unangenehm und wird ungern getragen. Kontrolliere die Passform daher bei jedem Kauf direkt am Kind und nicht nur anhand der Altersangabe, da Kopfgrößen innerhalb einer Altersgruppe stark variieren. Lass dein Kind den Helm probeweise beim Springen oder Kopfschütteln tragen: Sitzt er weiterhin fest, ist die Größe korrekt gewählt.
Technische Unterschiede: Mips, Bauweise und Belüftung im Überblick
Drei technische Merkmale unterscheiden Kinderhelme in Schutzwirkung und Tragekomfort:
Mips-System: Reduziert Rotationskräfte bei schrägen Stürzen zusätzlich zur klassischen Aufpralldämpfung. Modelle mit Mips, etwa von Uvex, Smith oder Spy+, sind im Aufbau meist etwas höher, da eine bewegliche Innenschale zwischen Kopf und Außenschale verbaut ist.
Bauweise: In-Mold-Helme verbinden Außenschale und Innenpolster fest miteinander und sind besonders leicht – gut geeignet für Ski- und Radsport. Hardshell-Konstruktionen mit robuster Außenschale kommen häufiger bei Eishockey- und Kletterhelmen zum Einsatz und bieten mehr Stabilität bei punktuellen Stößen.
Belüftung: Öffnungen in der Helmschale verhindern beim Ski- und Radfahren Überhitzung. Bei Skihelmen lassen sich diese Öffnungen bei einigen Modellen verschließen, um an kalten Tagen Wärme zu speichern.
Ist dein Kind viel im Gelände oder auf der Piste unterwegs, bietet ein Mips-Helm gegenüber einem baugleichen Modell ohne dieses System einen zusätzlichen Sicherheitsvorteil.
Zubehör, Pflege und Lebensdauer von Kinderhelmen
Ein Kinderhelm hält länger und schützt zuverlässiger, wenn er richtig gepflegt und rechtzeitig ersetzt wird. Innenpolster lassen sich bei den meisten Modellen herausnehmen und separat reinigen, was gerade bei Skihelmen nach der Saison sinnvoll ist. Bewahre den Helm nicht in direkter Sonne oder bei großer Hitze auf, da UV-Strahlung und Wärme das Material der Außenschale und des stoßdämpfenden Innenkerns auf Dauer schwächen können.
Nach einem stärkeren Sturz solltest du den Helm grundsätzlich austauschen, auch wenn äußerlich keine Schäden sichtbar sind: Das stoßabsorbierende Material verformt sich beim Aufprall dauerhaft und kann beim nächsten Sturz nicht mehr in gleichem Maß schützen. Ergänzendes Zubehör wie eine passende Skibrille, ein Helmüberzug oder ein dünner Stirnband-Ohrenschutz für Übergangszeiten lässt sich mit vielen Kinderhelmen kombinieren und rundet die Ausrüstung ab.
Farben, Sichtbarkeit und Marken bei Kinderhelmen
Auffällige Farben erhöhen die Sichtbarkeit von Kindern im Straßenverkehr und auf der Piste. Bei Bikehelmen ist eine gute Erkennbarkeit für andere Verkehrsteilnehmer sicherheitsrelevant, weshalb sich helle oder reflektierende Farbvarianten anbieten. Marken wie Uvex, Alpina, Bollé, Atomic, Smith, McKINLEY und Cube bieten Kinderhelme in kindgerechten Designs und Farben, ohne dabei Abstriche bei der Schutzfunktion zu machen. Genesis und Bauer ergänzen das Sortiment im Bereich Bike- beziehungsweise Eishockeyhelme.
Fazit: Kinderhelme sicher auswählen
Der passende Kinderhelm ergibt sich aus Sportart, korrekt gemessenem Kopfumfang und geprüfter Sicherheitsausstattung. Miss den Kopfumfang deines Kindes regelmäßig neu, wähle einen sportartspezifischen Helm, kontrolliere den Sitz bei jedem Kauf direkt am Kopf und tausche den Helm nach einem stärkeren Sturz aus. Passendes Zubehör wie Skibrillen oder Ersatzpolster findest du auf INTERSPORT.at ebenfalls in der Kategorie Helme für Kinder.


