Mit dem richtigen Zubehör wird dein Campingtrip ein Erfolg

Autor: Ole Kliem | Lesezeit: 4 Minuten

Zeltzubehör: Auf diese Sachen solltest du auf keinem Camping-Trip verzichten

Der Sommer kommt jedes Jahr wieder. Und für viele ist genau das jedes Jahr aufs Neue eine Überraschung. Bevor dann die Rucksäcke für den nächsten Camping-Trip gepackt werden, ertappt man sich gedankenverloren vor dem Regal stehend dabei, wie im Kopf alle Checklisten durchgegangen werden. Nur um dann im Urlaub den Kopf in den Nacken zu werfen und sich zu sich selbst sagen hören: Ich wusste, dass ich etwas vergessen habe.

Versuchen wir dem also ein wenig Herr zu werden. Diese Liste ist keine Packliste im herkömmlichen Sinne, sondern eher eine Hätte-ich-daran-mal-gedacht-Liste. Auskommen wirst du auch ohne alle diese Gegenstände, aber im Urlaub will man manchmal eben ein bisschen mehr als nur auskommen – auch beim Zeltzubehör.

Aus diesem Grund haben wir das Zeltzubehör in vier Bereiche aufgeteilt:

Rund ums Zelt

Das Zelt wird der Ort sein, wo du Ruhe findest. Kraft tanken, lautet das Motto. Je nach Größe wird hier gekocht oder es werden Karten gespielt. Umso wichtiger, dass dieses Plätzchen möglichst viel Komfort bietet. Wir haben uns deshalb eine Liste an Dingen überlegt, die deine Nächte unter freiem Himmel angenehmer gestalten sollen:

  • Zeltplane: Um lästige Löcher im Zeltboden zu verhindern, ist eine Plane aus festem Gewebestoff genau die richtige Wahl.
  • Alternative Heringe + Ersatzheringe: Weichen Rasen findet man nicht überall. Besser eine Lösung für alternative Böden parat haben.
  • Zusätzliche Abspannseile: Das Wetter kann manchmal unberechenbar sein. Und selbst wenn die Abspannseile nicht das Zelt am Boden halten, kann daran die Wäsche aufgehängt oder können andere Gegenstände fixiert werden.
  • Hammer: Bei weichem Boden geht’s auch ohne, doch sollte man sich darauf nicht verlassen.
  • Reparaturset: Es kann immer mal passieren, dass die Zeltwand beschädigt wird. Kleine Reparaturen können die Außenwand so wieder wetterfest machen.

Essen fassen

Um Energie zu tanken, muss man diese in fester oder flüssiger Form zu sich nehmen – Essen fassen eben. Meist ohne den Komfort wie daheim, muss jetzt ein Gericht kredenzt werden, das satt macht, aber auf der anderen Seite genauso den Urlaubsansprüchen gerecht wird. Wir haben uns daher überlegt, welches Zeltzubehör gerne vergessen wird.

  • Feuerzeug: Auch wenn Tortellini aus der Dose kalt gegessen werden können, wird es spätestens beim Kaffee am nächsten Morgen schwierig, das Wasser zu erhitzen.
  • Dosenöffner: Wenn es einen Nobelpreis für den kreativsten Weg gäbe, um Dosen ohne Dosenöffner zu öffnen, hätten viele Festival-Besuchende wohl einen verdient.
  • Müllsäcke: Wer keine Tiere im Vorzelt möchte, sollte seinen Müll gesammelt ein Stück weit vom Zelt entfernt lagern – am besten von einem Baum hängend, sodass sich Fuchs und Igel einen anderen Mitternachtssnack suchen müssen.
  • (Biologisch abbaubares) Spülmittel: Der Abwasch wartet spätestens nach dem ersten Essen.
Entspannte Essenspause vor dem Zelt

Hygiene

Was am ersten Tag noch nicht so schlimm ist, kann nach ein paar mehr zu einem leichten Naserümpfen führen. An welche Kleinigkeiten du vorab denken kannst, um die Hygiene nicht zu vernachlässigen, erfährst du hier:

  • Mückenschutz: Benötigt man nicht überall, aber dort wo man ihn braucht, will man ihn nicht missen.
  • Sonnenschutz: Kann man zwar auch im Urlaub kaufen, sollte man allerdings bereits am ersten Tag auftragen.
  • Feuchttücher/(biologisch abbaubare) Seife: Für saubere Nächte und Tage, an denen es keine Möglichkeit gibt, sich frisch zu machen.
  • Trockenshampoo: Nicht jeder Tag muss ein Bad Hair Day sein.

Persönliches

Urlaub ist nun einmal etwas sehr Individuelles. Die einen mögen dies, die anderen das. Wir haben uns daher ein paar Gadgets aus dem Zeltzubehör zusammengesucht, die in der Euphorie über ein paar entspannte Tage gerne mal links liegen gelassen werden:

  • Eine Kopf- oder Taschenlampe: Bevor man im Zelt übereinander purzelt, um nachts einen stillen Ort aufzusuchen, hilft eine entsprechende Lampe am Kopfende, um den Zeltsegen aufrecht zu erhalten. Ersatzbatterien oder Ladekabel nicht vergessen!
  • Multitool + Taschenmesser: Sei es, um Kleinigkeiten zu reparieren oder um am Abend seinen Schnitz-Talenten freien Lauf zu lassen.
  • Schlafmaske & Ohrstöpsel: Ein Zelt ist meist nicht nur hell, sondern auch hellhörig. Wer lange und ungestört schlafen möchte, sollte sich der handlichen Hilfsmittel bedienen.
  • Kopfkissen: Entweder ein kleines Reisekissen oder eben ein Sack, in dem Kleidung – am besten frische – verstaut werden kann.
  • Pulli und Regenjacke: Auch wenn es in den Sommerurlaub geht, kann es an der Küste oder auf den Bergen abends kühl und nass werden.
  • Gesellschaftsspiele: Mittlerweile gibt es gefühlt jedes Spiel auch in einer Mini-Version, selbst Spielkarten. Für einen verregneten Sommertag genau das Richtige.
  • Sonnenbrille: Müssen wir, glauben wir, nicht viel dazu sagen.
Am Abend ist die wärmende Jacke wichtig

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