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Wandern in Österreich: Die schönsten Touren in allen 9 Bundesländern

Wandern in Österreich bedeutet, dass für jeden etwas dabei ist, egal ob du mit Kindern gemütlich zu einem Wasserfall spazierst oder dich an einen Gipfel mit ordentlich Höhenmetern heranwagst.
In diesem Artikel stellen wir dir für jedes der neun Bundesländer zwei Touren vor, eine familienfreundliche und eine anspruchsvollere Variante. Du erfährst, was dich auf den Wegen erwartet, wie lange du unterwegs bist und worauf du bei der Ausrüstung achten solltest. Ob Wasserfälle in Niederösterreich, der Ötscher, der Seckauer Zinken oder der Geschriebenstein im Burgenland, hier findest du für deinen nächsten Wanderausflug garantiert die passende Route. Am Ende gibt es außerdem eine praktische Checkliste und Antworten auf die häufigsten Fragen von Wandereinsteigern.
Warum Wandern in Österreich so vielfältig ist
Kaum ein Land bietet auf so kleinem Raum eine derartige Bandbreite an Landschaften. Von den sanften Hügeln des Burgenlands über die schroffen Kalkalpen in Niederösterreich bis zu den hochalpinen Gletscherregionen in Tirol ist Wandern in Österreich für Einsteiger genauso geeignet wie für ambitionierte Bergsportler. Genau das macht die Planung manchmal knifflig, denn nicht jede Tour passt zu jedem Fitnesslevel oder zur Familienkonstellation. Deshalb haben wir dir eine Auswahl zusammengestellt, die zeigt, wie unterschiedlich Wandern je nach Region und Anspruch aussehen kann.
Wie finde ich die richtige Wanderung für meine Familie?
Bei Familienwanderungen zählen kurze bis mittlere Distanzen, wenig Absturzgelände und Abwechslung unterwegs, zum Beispiel Wasserfälle, Bäche zum Planschen oder ein Gipfelkreuz mit Aussicht als Belohnung. Achte auf Gehzeiten von maximal 2 bis 3 Stunden und auf gut ausgeschilderte, breite Wege. Auch kleine Zwischenziele wie eine Hütte mit Kinderportion oder ein Aussichtspunkt zum Rasten helfen, die Motivation der Kleinen hochzuhalten.

Niederösterreich: Wasserfälle und alpine Schluchten
Familienwanderweg: Myrafälle-Rundweg (Muggendorf)
Der Myrafälle-Rundweg bei Muggendorf im Naturpark Föhrenberge ist ein Klassiker unter den Familienwanderungen in Niederösterreich. Der etwa 2,5 bis 3 Kilometer lange Rundweg führt entlang mehrerer kleineren Wasserfälle und Kaskaden, die sich über zahlreiche Stufen und Becken ins Tal ergießen. Stege und Brücken bringen dich immer wieder ganz nah ans Wasser, sodass Kinder das Rauschen und Plätschern hautnah miterleben können. Die Gehzeit beträgt rund 1,5 Stunden, die Höhenunterschiede sind moderat, wodurch der Weg auch für kleinere Kinder und Kinderwagen mit Geländerädern gut machbar ist. Unterwegs gibt es mehrere Rastplätze mit Bänken, an denen sich ein Picknick anbietet. Ein Einkehrschwung in der nahegelegenen Gaststätte rundet den Ausflug ab, besonders an warmen Tagen lohnt sich zusätzlich ein Sprung ins kühle Nass an einer der Gumpen.
Anspruchsvollere Tour: Ötschergräben und Ötscher-Gipfel
Wer es alpiner mag, findet in den Ötschergräben eine der eindrucksvollsten Schluchtenlandschaften Österreichs. Der Weg führt zunächst durch die enge, von Felswänden gesäumte Schlucht, vorbei an tosenden Wasserfällen und tiefblauen Gumpen, bevor es steil hinauf zum Gipfel geht. Die Kombination aus Gräben-Durchquerung und Aufstieg auf den Ötscher-Gipfel auf 1.893 Meter ist konditionell und technisch anspruchsvoll: Du bewegst dich über ausgesetzte Passagen, Leitern und Steige, teilweise mit Drahtseilsicherung, die Konzentration und Trittsicherheit verlangen. Die Gesamtgehzeit liegt je nach Route bei 6 bis 8 Stunden, wobei sich am Gipfel ein grandioser Rundblick über das gesamte Mostviertel bis zu den Kalkalpen öffnet. Festes Schuhwerk mit gutem Profil, Trekkingstöcke und ausreichend Verpflegung sind hier Pflicht, ebenso eine frühzeitige Startzeit, um genug Zeitpuffer für Auf- und Abstieg zu haben.
Oberösterreich: Vom Traunsee bis zum Schoberstein
Familienwanderweg: Grünberg bei Gmunden
Der Grünberg oberhalb von Gmunden ist einer der beliebtesten Familienberge im Salzkammergut, nicht zuletzt, weil die Grünberg-Seilbahn einen Teil des Aufstiegs bequem abnimmt. Von der Bergstation aus führt ein gut ausgebauter, breiter Wanderweg in rund 30 bis 45 Minuten sanft ansteigend zum Gipfel auf 899 Metern, von dem aus du einen herrlichen Blick über den Traunsee und die umliegenden Berge genießt. Wer mag, wandert auch komplett zu Fuß von Gmunden aus hinauf, dann verlängert sich die Gehzeit auf etwa 2 Stunden. Am Berg selbst warten zusätzliche Attraktionen wie ein Naturerlebnisweg mit Wassserstationen, ein Abenteuerspielplatz und die Sommerrodelbahn, die den Ausflug für Kinder zu einem echten Highlight machen. Für die Rückfahrt kannst du wieder die Seilbahn nutzen oder gemütlich zu Fuß absteigen.
Anspruchsvollere Tour: Schoberstein-Überschreitung mit Steilstufen
Für geübte Wanderer bietet sich am Schoberstein im Salzkammergut eine Überschreitung an, bei der du über steilere, teils steinige Steige aufsteigst und auf der anderen Seite absteigst. Der Weg führt durch dichten Bergwald, vorbei an schroffen Felsabschnitten, ehe sich am Gipfel auf 1.318 Metern der Blick über den Attersee und das Voralpenland öffnet. Mit rund 700 bis 800 Höhenmetern und einer Gesamtgehzeit von etwa 4 Stunden ist diese Variante deutlich fordernder als der klassische Rundweg und verlangt Trittsicherheit sowie eine gute Grundkondition, besonders bei nassem oder rutschigem Untergrund.
Steiermark: Der Seckauer Zinken für Genießer und Bergfexe
Familienwanderweg: Alm-Rundweg im Seckauer Tal
Im Seckauer Tal, am Fuß des Seckauer Zinken, gibt es leichte Almwanderungen, die sich perfekt für Familien eignen. Der Rundweg führt über sanfte Almwiesen mit Kuhweiden und urigen Hütten, von denen aus du einen freien Blick auf das imposante Gebirgsmassiv der Seckauer Tauern hast, ohne dass du dabei selbst in alpines Gelände musst. Der breite, schattenspendende Weg eignet sich auch für Kinderwagen auf den ersten Abschnitten, unterwegs laden mehrere Almhütten zu einer Jause mit hausgemachten Produkten ein. Rechne mit etwa 2 Stunden Gehzeit und wenig Höhenmetern, wodurch der Ausflug auch für weniger geübte Familien entspannt bleibt.
Anspruchsvollere Tour: Seckauer Zinken (2.396 m)
Der Seckauer Zinken ist der höchste Gipfel der Seckauer Tauern und eine der schönsten, aber auch anspruchsvollsten Touren der Region. Der Aufstieg, meist über die Bergerhütte, führt zunächst durch Wald und Almgelände, bevor er über steile Grashänge und teils ausgesetzte, felsige Passagen in die Höhe zieht. Mit rund 1.300 Höhenmetern und einer Gehzeit von 6 bis 7 Stunden für die gesamte Tour zählt der Zinken zu den fordernden Halbtagestouren der Obersteiermark. Am Gipfel wirst du mit einem weiten Panorama über die Nieder- und Hohen Tauern belohnt. Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine gute Kondition sind Voraussetzung, ein früher Start empfiehlt sich, um Gewitterrisiken am Nachmittag zu vermeiden.
Wien: Der Schneeberg als beliebtes Ausflugsziel vor den Toren der Stadt
Familienwanderweg: Fadenwiese und Nasses Loch
Als niederschwelligen Einstieg in die Region rund um den Schneeberg empfiehlt sich der Weg zur Fadenwiese oder zum Nassen Loch, erreichbar mit der Puchberger Schneebergbahn, die einen Großteil der Höhenmeter bequem übernimmt. Von der Bergstation aus führen leichte, gut ausgebaute Wege mit wenig Höhenmetern durch lichte Bergwälder und über offene Wiesenflächen, ideal für einen entspannten Tag mit der ganzen Familie. Unterwegs gibt es mehrere urige Hütten zum Einkehren, und auch für Kinderwagen sind Teilstrecken gut geeignet. Die Fahrt mit der historischen Zahnradbahn ist für viele Kinder bereits ein Erlebnis für sich.
Anspruchsvollere Tour: Schneeberg-Gipfeltour zum Klosterwappen (2.076 m)
Der Aufstieg zum höchsten Punkt Niederösterreichs, dem Klosterwappen am Schneeberg, ist eine der beliebtesten Gipfeltouren im Umland von Wien. Von Puchberg am Schneeberg aus geht es über den Weg Nummer 6 oder den Kaiserstiegsteig zunächst durch Wald, dann über zunehmend steiniges und alpines Gelände bis zur Baumgrenze und weiter zum Gipfelplateau. Mit rund 1.400 Höhenmetern und einer Gehzeit von 5 bis 6 Stunden ist diese Tour konditionell fordernd, wird aber mit einem grandiosen Blick über das Wiener Becken und die Schneealpe belohnt. Wetterfeste Ausrüstung und gutes Schuhwerk sind hier unverzichtbar, da sich das Wetter am Gipfelplateau rasch ändern kann.
Burgenland: Der Geschriebenstein als höchster Punkt des Landes
Familienwanderweg: Rundweg um den Geschriebenstein
Rund um den Geschriebenstein, den höchsten Berg des Burgenlands mit 884 Metern, führen mehrere gut markierte Rundwege durch dichte Buchenwälder, die besonders im Herbst mit ihrer Laubfärbung beeindrucken. Die Gehzeit liegt bei etwa 1,5 Stunden, der Anstieg ist sanft, sodass auch Kinderwagen-taugliche Abschnitte dabei sind. Am Weg finden sich Informationstafeln zur heimischen Tier- und Pflanzenwelt, die den Ausflug für Kinder zusätzlich spannend machen, und am Gipfel selbst lädt eine Aussichtswarte zu einem Zwischenstopp ein.
Anspruchsvollere Tour: Geschriebenstein-Gipfelweg mit Aussichtswarte
Wer die Region intensiver erleben möchte, kombiniert den Aufstieg mit einer längeren Rundtour über mehrere Nachbargipfel und die Aussichtswarte am Gipfel, von der aus bei guter Sicht sogar der Blick bis nach Ungarn und in die Steiermark reicht. Der Weg führt über abwechslungsreiche Waldpfade und offene Kuppen mit stetigem, aber moderatem Anstieg. Mit rund 4 bis 5 Stunden Gehzeit und mehreren Zwischenanstiegen ist diese Variante deutlich ausdauernder, technisch aber weiterhin einsteigerfreundlich und damit ein guter erster Schritt in Richtung anspruchsvollere Touren.
Salzburg: Von Wasserfällen bis zum Hohen Göll
Familienwanderweg: Krimmler Wasserfälle Weg
Der Weg entlang der Krimmler Wasserfälle im Nationalpark Hohe Tauern ist einer der eindrucksvollsten Familienwege Österreichs. Auf gut ausgebauten Wegen mit zahlreichen Aussichtspunkten führt die Route entlang der insgesamt 380 Meter hohen Kaskaden, die zu den höchsten Wasserfällen Europas zählen, bis zur obersten Aussichtsplattform. Die feine Gischt sorgt an heißen Tagen für angenehme Abkühlung, während Infotafeln entlang des Weges spannende Fakten zum Nationalpark vermitteln. Die Gehzeit für den unteren Abschnitt beträgt rund 1 bis 1,5 Stunden, wer möchte, kann den Weg bis zur Krimmler Achenscharte weiter ausdehnen.
Anspruchsvollere Tour: Hoher Göll (2.522 m)
Der Hohe Göll im Salzburger Land gehört zu den fordernden Kalkstock-Touren der Ostalpen. Über den Törlweg oder die Rotpalfen-Route bewältigst du steile, teils drahtseilversicherte Passagen durch schroffes Karstgelände, vorbei an tiefen Dolinen und schmalen Graten. Mit rund 1.600 Höhenmetern und einer Gehzeit von 7 bis 8 Stunden zählt diese Tour zu den anspruchsvollsten in diesem Artikel, belohnt am Gipfel aber mit einem einzigartigen Blick auf Salzburg, den Königssee und das Steinerne Meer. Diese Tour ist nur für erfahrene, schwindelfreie Bergwanderer mit alpiner Erfahrung geeignet.
Kärnten: Almen und Gipfel im Süden Österreichs
Familienwanderweg: Pyramidenkogel-Rundweg am Wörthersee
Der Rundweg rund um den Pyramidenkogel am Wörthersee verbindet leichtes Gehen mit Naturerlebnis und der Möglichkeit, den höchsten Holzaussichtsturm der Welt zu besuchen. Der flache, gut befestigte Weg führt durch lichten Mischwald mit immer wieder freien Blicken auf den Wörthersee. Die Gehzeit beträgt rund 1 Stunde, die Strecke ist flach und kinderwagentauglich, wodurch sich der Ausflug ideal mit einem Badetag am See kombinieren lässt.
Anspruchsvollere Tour: Dobratsch-Gipfeltour (2.166 m)
Der Dobratsch, auch Villacher Alpe genannt, bietet eine klassische Halbtagestour mit rund 900 Höhenmetern und 4 bis 5 Stunden Gehzeit über saftige Almwiesen und felsiges Gelände bis zum Gipfelkreuz. Der Weg führt an mehreren bewirtschafteten Hütten vorbei, die sich gut für eine Rast eignen, bevor es über den letzten, steileren Abschnitt zum Gipfel geht. Oben angekommen erwartet dich ein weites Panorama über die Karawanken, die Julischen Alpen und bei klarer Sicht bis zur Adria.
Tirol: Wasserfälle im Ötztal und der Aufstieg auf die Serles
Familienwanderweg: Stuibenfall bei Umhausen
Der Stuibenfall im Ötztal zählt mit einer Fallhöhe von über 150 Metern zu den höchsten Wasserfällen Tirols und ist über einen gut gesicherten Steig mit Stiegen, Brücken und mehreren Aussichtsplattformen erreichbar. Der Weg führt teils direkt an der Abbruchkante entlang, sodass du die Wassermassen hautnah spüren kannst, ohne dass es für Kinder gefährlich wird. Die Gehzeit für den Rundweg beträgt rund 1,5 Stunden, für Kinder gibt es unterwegs immer wieder spannende Ausblicke auf die Wassermassen und die umliegende Schlucht.
Anspruchsvollere Tour: Serles (2.717 m)
Die Serles im Stubaital gilt als einer der schönsten Aussichtsberge Tirols und ist gleichzeitig konditionell fordernd. Der Aufstieg über die Serlesalm führt zunächst gemütlich durch Almgelände, bevor der Weg im oberen Bereich steil und teilweise steinig wird und zuletzt über einen ausgesetzten Gratrücken zum Gipfel führt. Mit rund 1.700 Höhenmetern und einer Gehzeit von insgesamt 7 bis 8 Stunden zählt die Serles zu den langen Tagestouren, belohnt aber mit einem der schönsten Rundblicke über die Stubaier und Zillertaler Alpen.
Vorarlberg: Von der Schlucht bis zum Freschen
Familienwanderweg: Alplochschlucht bei Dornbirn
Die Alplochschlucht in Dornbirn führt über gut gesicherte Stege und Brücken durch eine enge Klamm mit tosendem Wasser und beeindruckenden Felswänden auf beiden Seiten. Die kurze Runde von etwa 1 Stunde ist bei Familien besonders beliebt, weil das Naturschauspiel hautnah erlebbar ist, ohne dass technische Schwierigkeiten auftreten. Festes Schuhwerk ist wegen der teils feuchten Stege trotzdem empfehlenswert.
Anspruchsvollere Tour: Hoher Freschen (2.004 m)
Der Hohe Freschen im Rätikon ist ein beliebter Aussichtsberg mit anspruchsvollem Zustieg über steile Serpentinen und felsige Abschnitte, die im oberen Teil Trittsicherheit erfordern. Der Weg führt durch dichten Bergwald, vorbei an Almen, bevor er sich in offenes, alpines Gelände öffnet. Mit rund 1.100 Höhenmetern und 5 bis 6 Stunden Gehzeit ist diese Tour gut für konditionsstarke Wanderer geeignet, die schon Erfahrung im alpinen Gelände mitbringen, und wird am Gipfel mit einem Rundblick über den Bodensee und das Rheintal belohnt.

Checkliste: Das gehört in den Rucksack
Feste Wanderschuhe mit gutem Profil
Wetterfeste Jacke, auch bei stabiler Wetterlage
Ausreichend Wasser und energiereiche Verpflegung
Trekkingstöcke bei anspruchsvolleren Touren
Erste-Hilfe-Set und Notfallausrüstung
Karte oder GPS-Gerät zusätzlich zur Wander-App
Sonnenschutz und Kopfbedeckung
Do's und Don'ts beim Wandern in Österreich
Do: Wetterbericht vor der Tour prüfen und bei Gewittergefahr umplanen
Do: Startzeit so wählen, dass du bei Tageslicht wieder zurück bist
Do: Die eigene Kondition realistisch einschätzen
Don't: Ausgesetzte Passagen ohne entsprechende Erfahrung unterschätzen
Don't: Ohne ausreichend Wasser und Proviant losgehen
Don't: Markierte Wege bei Nebel oder Dunkelheit verlassen
Die häufigsten Fragen zum Wandern in Österreich
Niederösterreich, das Burgenland und Oberösterreich bieten viele sanfte, gut ausgeschilderte Wege mit moderaten Höhenmetern. Gerade der Geschriebenstein im Burgenland oder der Grünberg in Oberösterreich sind ideale Startpunkte für den Einstieg.
Baue vor einer Tour wie dem Seckauer Zinken oder dem Hohen Göll gezielt Grundlagenausdauer und Trittsicherheit auf, etwa durch regelmäßige kürzere Wanderungen mit steigenden Höhenmetern. Teste deine Ausrüstung, insbesondere die Schuhe, vorab auf kürzeren Strecken.
Für Familienwanderungen reichen meist robuste, geschlossene Schuhe, eine leichte Jacke und ausreichend Verpflegung. Bei Touren entlang von Wasserfällen oder Schluchten empfiehlt sich zusätzlich rutschfestes Schuhwerk, da die Wege oft feucht sind.
Die Hauptsaison liegt zwischen Mai und Oktober, wobei alpine Gipfeltouren wie der Schneeberg oder die Serles meist erst ab Ende Juni schneefrei sind. Für Wasserfallwege wie die Myrafälle oder die Krimmler Wasserfälle eignet sich auch das Frühjahr, wenn die Wassermengen besonders eindrucksvoll sind.
Bei leichten Familienwanderungen sind Stöcke nicht zwingend notwendig, bei längeren Touren mit vielen Höhenmetern wie am Ötscher oder am Hohen Freschen entlasten sie jedoch spürbar die Knie, besonders beim Abstieg.
Fazit: Für jeden Anspruch die passende Tour
Wandern in Österreich zeigt sich von seiner ganzen Vielfalt, von entspannten Familienausflügen zu Wasserfällen bis zu fordernden Gipfeltouren mit über 1.500 Höhenmetern. Wichtig ist, die eigene Kondition und Erfahrung realistisch einzuschätzen und die Ausrüstung an die jeweilige Tour anzupassen. Ob Myrafälle, Grünberg, Seckauer Zinken, Schneeberg, Geschriebenstein oder Hoher Göll, in jedem Bundesland findest du eine Wanderung, die zu dir passt.


