LVS-Geräte • Lawinenschutzausrüstung
13Schütze dich bei deinem nächsten Abenteuer im Schnee mit den LVS-Geräten aus der Lawinenschutzausrüstung von INTERSPORT. Diese Geräte sind essenziell für deine Sicherheit bei Winteraktivitäten in alpinem Gelände. Ob beim Skifahren, Snowboarden oder Tourengehen – mit einem LVS-Gerät bist du bestens vorbereitet, um in Notsituationen schnell Hilfe zu leisten. Entdecke verschiedene Modelle führender Marken wie Mammut, Pieps und Ortovox, die mit modernster Technologie und zuverlässiger Leistung überzeugen. Sicherheit geht vor – also statte dich mit der richtigen Ausrüstung aus!
Die häufigsten Fragen zu LVS-Geräten:
Von einem LVS-Gerät geht rund ein Mal pro Sekunde ein Signal aus, welches wiederum von anderen LVS-Geräten wahrgenommen wird. Voraussetzung dafür: Es befindet sich innerhalb des Empfangsradius. Sobald eine Person von einer Lawine erfasst wurde, können die Verbleibenden sowie umliegende Sportler vom Modus „Senden“ in den Empfangsmodus wechseln. Anschließend beginnen sie damit, die verschüttete Person im Gelände zu orten, um weitere Hilfsmaßnahmen einzuleiten.
Unabhängig des Herstellers verwenden weltweit alle LVS-Geräte die standardisierte Frequenz von 457 kHz. Im Falle einer Verschüttung ist demnach sichergestellt, dass das Signal einer verschütteten Person von allen Geräten empfangen wird. Modernere Lawinenverschüttetensuchgeräte haben den Vorteil mehrerer Antennen, welche den Suchradius und die Präzision beim Lokalisieren eines Verschütteten erhöhen.
Unter einem LVS-Check wird die Überprüfung des Lawinenverschüttetensuchgeräts in Eigenverantwortung verstanden, um dessen Funktionstüchtigkeit sicherzustellen. Um einen LVS-Check durchzuführen, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten:
LVS-Checkpoint: Viele Skigebiete haben ausgeschriebene Stationen, wo die Funktionstüchtigkeit des LVS-Geräts mithilfe eines Leitfadens getestet werden kann. Im Vorbeigehen wird dann überprüft, ob das „Senden-Signal“ funktioniert.
Integrierter LVS-Check: Moderne LVS-Geräte haben häufig einen integrierten LVS-Check. Dieser leitet die Gruppenteilnehmer selbstständig an und stellt so vor Tourbeginn sicher, dass alle Funktionen des Geräts gegeben sind.
Oldschool: Auch wenn das LVS-Gerät keinen integrierten LVS-Check hat, kann man vor Tourbeginn alle Funktionen gegenseitig überprüfen. Batterielaufzeit nicht vergessen.
Zusätzliche Checks können auch gut nach oder vor einer Tour in den Tag integriert werden. Einfache Such-Szenarien, bei denen ein LVS-Gerät in der Nähe vergraben wird, können einen Schlechtwetter-Tag schnell zu einer willkommenen Abwechslung werden lassen. So lernt man gemeinsam das Equipment kennen und übt die Abläufe für den Fall der Fälle.
Hinter dem Begriff LVS-Gerät versteckt sich die Bezeichnung Lawinenverschüttetensuchgerät. Dabei handelt es sich um ein elektronisches Gerät, das über mehrere integrierte Antennen Signale senden und empfangen kann. Auf einer Skitour beispielsweise stellen alle Teilnehmer der Tour ihr Gerät zunächst in den Modus „Senden“. Bei einer Verschüttung schalten die nicht verschütteten Personen ihre Geräte nun auf „Suchen“, um die Betroffene(n) zu orten.
Ein LVS-Gerät ist immer dann notwendig, wenn man den gesicherten Skiraum mit seinen markierten und abgegrenzten Pisten verlässt, um das freie Gelände zu betreten. Neben dem LVS-Gerät gehören auch eine Sonde sowie eine Schaufel zur Standard-Notfallausrüstung. Darüber hinaus kann auch ein Lawinenrucksack dabei helfen, die Überlebenschancen im Fall der Fälle zu erhöhen. Der Grund einer solchen Ausrüstung ist, dass es außerhalb der gesicherten Pisten keine kontrollierten Lawinensprengungen gibt – zumindest nicht für Skitourengeher und Freerider.
Wer den Schritt ins freie Gelände wagt, ist somit auf sich gestellt und sollte sich vorab gut über die aktuellen Schneebedingungen informieren. Empfehlenswert ist zudem ein entsprechender Lawinenkurs, der neben der Planung auch den Umgang mit LVS-Gerät, Sonde und Schaufel schult.
LVS-Geräte: Lawinenverschüttetensuchgeräte für mehr Sicherheit im Gelände
Was ist ein LVS-Gerät und wie funktioniert es?
Ein LVS-Gerät sendet und empfängt Funksignale auf einer international festgelegten Frequenz (457 kHz). Im Normalfall befinden sich alle Personen in der Gruppe im Sendemodus. Kommt es zu einem Lawinenabgang, schalten die Suchenden auf Empfang/Suche um und folgen den Signalhinweisen bis zur Feinsuche. Moderne Geräte unterstützen dabei mit klaren Pfeilen, Distanzanzeigen und akustischen Signalen. Je nach Modell gibt es zusätzliche Sicherheitsfunktionen wie Markierfunktion (bei Mehrfachverschüttung) oder automatische Sende-Umschaltung, falls ein Suchender selbst durch Nachlawinen gefährdet ist.
Worauf du beim Kauf eines Lawinenpiepsers achten solltest
Nicht jedes LVS-Gerät passt zu jedem Einsatzbereich. Für eine sinnvolle Auswahl spielen vor allem diese Kriterien eine Rolle:
Anzahl der Antennen (2 oder 3): 3-Antennen-Geräte sind heute Standard, weil sie die Ortung deutlich präziser und die Feinsuche einfacher machen – besonders bei komplexen Situationen.
Reichweite und Suchleistung: Eine größere Reichweite kann die Grobsuche beschleunigen. Entscheidend ist aber auch, wie stabil und verständlich die Anzeige führt.
Bedienung & Display: Große, gut lesbare Displays, intuitive Tastenführung und ein schneller Wechsel zwischen Senden und Suchen sind im Stressfall entscheidend – auch mit Handschuhen.
Mehrfachverschüttung & Markierfunktion: Wer oft in Gruppen unterwegs ist, profitiert von Funktionen, die mehrere Signale strukturieren und „markieren“ können.
Zusatzfunktionen: Beispiele sind Gruppencheck, Bewegungssensor, automatische Umschaltung oder Trainings-/Testmodi. Wichtig: Zusatzfeatures ersetzen keine Ausbildung – sie unterstützen nur.
Batteriekonzept & Laufzeit: Viele Modelle arbeiten mit Standard-Batterien (AA/AAA), andere mit Akkus. Achte auf einfache Handhabung, zuverlässige Laufzeit und klare Warnhinweise bei niedrigem Batteriestand.
Richtig tragen: So bleibt das LVS-Gerät zuverlässig
Ein LVS-Gerät gehört körpernah getragen – am besten im mitgelieferten Tragesystem unter der Jacke oder in einer dafür vorgesehenen, gesicherten Innentasche. So ist es vor Verlust geschützt und bleibt auch bei Stürzen an Ort und Stelle. Smartphones, Funkgeräte oder magnetische Gegenstände sollten mit ausreichend Abstand getragen werden, um Störungen zu vermeiden. Vor jeder Tour empfiehlt sich ein Partner- bzw. Gruppencheck, um Sende- und Empfangsfunktion zu prüfen.
LVS-Ausrüstung als Set: Gerät, Sonde, Schaufel
Neben einem LVS-Gerät gehören Lawinenrucksack (Airbag), Lawinensonde und Lawinenschaufel fix zur Sicherheitsausrüstung für Skitouren und Freeride-Tage im alpinen Gelände. Ein Lawinen-Airbag-Rucksack kann im Ernstfall die Chance erhöhen, näher an der Oberfläche zu bleiben – er ist dabei eine sinnvolle Ergänzung, ersetzt aber weder Wissen noch gute Tourenplanung. Die Lawinensonde kommt nach der LVS-Ortung zum Einsatz und ermöglicht das punktgenaue Bestätigen der Verschüttungsstelle; achte hier auf eine passende Länge, ein stabiles Material und ein schnell spannendes System. Mit einer robusten Lawinenschaufel wird anschließend effizient ausgegraben – leichte, stabile Modelle (oft aus Aluminium), ein ergonomischer Griff und ein steifes Schaufelblatt sparen im Ernstfall wertvolle Minuten. Im Zusammenspiel – und mit regelmäßiger Übung – bilden Lawinenrucksack, Sonde und Schaufel die entscheidende Ergänzung zur LVS-Ausrüstung für mehr Sicherheit abseits gesicherter Pisten.
Training ist der Schlüssel
Die beste Ausrüstung hilft nur, wenn die Handgriffe sitzen. Regelmäßiges Üben – idealerweise vor der Saison und mehrmals währenddessen – erhöht die Routine. Lawinenkurse und geführte Trainings vermitteln außerdem, wie du Risikofaktoren erkennst, Touren sicher planst und im Ernstfall strukturiert vorgehst. Ein modernes LVS-Gerät ist ein starkes Sicherheits-Tool – Wissen, Übung und gute Entscheidungen bleiben aber die wichtigste Grundlage.
Tipp: Wenn du auf der Suche nach einem passenden Modell bist, achte auf den geplanten Einsatz (Einsteiger vs. häufige Touren), Gruppengröße und Bedienkomfort – und ergänze dein Setup direkt um Sonde und Schaufel für ein vollständiges Lawinen-Notfallpaket.






