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Die große Freiheit auf dem Brett

Snowboarden hat irgendwie mit Freiheit zu tun, oder? Das Bild vom Snowboarder, der durch die Luft fliegt und für einen Moment im blauen Himmel stillzustehen scheint… der Turn an Turn seine Spur durch den knietiefen Powder zieht. Das ist Leidenschaft pur.

Snowboarden ist so faszinierend, weil der Wechsel von Sprüngen und Fahren jede Menge Adrenalin in den Körper pumpt. Dieses Feeling sollte man sich nicht entgehen lassen. Egal, wie jemand fährt, jeder kann aus seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten das Beste rausholen.

Snowboarden erlernen - ein laufender Prozess

Wie in jeder anderen Sportart auch, ist das Erlernen des Snowboardens, der Bewegungsabläufe und deren Perfektionierung ein fortwährender Prozess. Aber der Einstieg lohnt sich auf jeden Fall. Einfach mal ausprobieren!

Vorgängermodelle sind passé

Übrigens, gut, dass wir nicht mehr auf alten Türen fahren müssen. In den USA experimentierten nämlich zwei passionierte Wellenreiter mit alten Türen und Holzbrettern, um das Surf-Feeling auf Schnee zu konstruieren. Aus einer Weiterentwicklung entstand dann schließlich in den 60er Jahren das Ur-Snowboard, das den neuen Trendsport ermöglichte.

Welchen Stil bevorzugen Sie?

Man unterscheidet zwischen Freestyle-, Freeride-, Carving- und Raceboards. Die Einordnungen gehen aber ineinander über. Kurz gesagt: ein Board ist umso laufruhiger und weniger drehfreudig, je länger es ist. Grundsätzlich sind somit Abfahrtsboards länger als Freestyle-Boards.

Was die richtige Größe bzw. Länge angeht, gilt: Je größer und schwerer man ist, umso länger sollte das Brett sein. Je besser und schneller man fährt, umso länger und härter darf das Board sein.

Raceboard

Das ist ein recht steifes Snowboard, das für den Einsatz in Rennen ausgelegt ist.

Carvingboards

Wer Lust auf sehr dynamisches Fahren auf der Kante hat, der ist mit einem Carvingboard gut bedient.

Freeride-Boards

Da sie breiter und weicher als Race- oder Carving-Boards sind, eignen sie sich in erster Linie für das Tiefschneefahren. Aber auch auf der Piste carven oder kleinere Tricks machen ist möglich.

Freestyle-Boards

Sie sind eher weich, nicht besonders lang (130–165 cm), und das Heck (engl. tail) ist mit der Spitze (engl. nose) identisch (twintip). Freestyle-Boards sind zum Springen, Landen und zum Rail-Fahren konstruiert. Daher ist es möglich, auch rückwärts (fakie, switch) zu fahren, wenn man die Bindungen zentral auf das Brett montiert.

Alpinboards

Diese Kategorie war eigentlich lange der Überbegriff für die recht bekannten Raceboards. Doch nun werden auch sämtliche Carvingboards unter diesem Begriff geführt. Das Fahren mit Alpinboards erfordert entsprechendes Können, da diese überwiegend bei Rennen und sehr schnellen Abfahrten eingesetzt werden.

Gut festhalten: zu zweit auf einem Brett

Wer „kuschelig“ zu zweit durch den Schnee fahren möchte, sollte sich ein Tandemsnowboard zulegen. Es handelt sich dabei um ein speziell verstärktes Snowboard (Raceboard oder Freestyle) für zwei Personen, auf dem zwei Paar Bindungen montiert werden können. Die Bindungen sind so angeordnet, dass der Hintermann das vordere Bein zwischen die Beine des Vordermanns stellt. Für eine sichere und stabile Fahrweise legt der Hintermann seine Arme meist um die Taille des Vordermanns.

Einsteigertipps

Bevor es losgeht, rüsten Sie sich richtig aus:

  • Eine gepolsterte Hose bzw. eine Fahrradhose drunter hilft gegen viel Nässe. In den ersten Tagen sitzt man viel im Schnee.
  • Ein zweites Paar Handschuhe hält die Hände warm. Auch der beste Handschuh (Fingerhandschuh empfohlen) wird irgendwann mal nass.
  • Bindung locker? Ein Schraubenzieher bzw. Imbusschlüssel hilft da auf der Piste enorm. Eigene Snowboardtools, welche gut verpackt und nicht scharfkantig sind, kann man im Rucksack mitnehmen.
  • Für ein optimales Fahrerlebnis sollte man regelmäßig die Kanten schleifen oder schleifen lassen und den Belag heiß wachsen. Das heißt entweder selbst Hand anlegen oder zum INTERSPORT-Shop bringen. Dort ist es günstig und man kann sich gleich noch ein paar Tipps mitnehmen.
  • Für den optimalen Transport im Auto gibt es extra Boardbags zu kaufen. Auch im Zug sollte    man sein Equipment gut verpacken. Wenn noch Platz für die nassen Sachen ist, umso besser.

Coole Sprache

Da Snowboarden ursprünglich aus den USA stammt, sind natürlich auch die meisten Bezeichnungen englisch. „Die erste Line in den Powder setzen?“ Das hört sich auf jeden Fall cool an, aber die Ausdrücke muss man einfach lernen. Das geht am besten learning by doing.

 

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