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Gute Laune auf der Loipe

Warum entdecken immer mehr Sportbegeisterte den Skilanglauf?

Weil er der perfekte Allround-Sport ist. Fast die gesamte Muskulatur wird bewegt, man ist an der frischen Luft, das Tempo und Krafteinsatz lassen sich variieren. Wer einmal aus der Spur gerät, landet meistens weich – ein paar Schneespuren auf der Hose lassen sich schnell beseitigen.

Dr. Wolfgang Friedrich, INTERSPORT-Experte für Gesundheitssport, Sporternährung, Trainingslehre und Sportmedizin weiß, wie gesund Langlaufen ist: „Neben Beinen und Gesäß wird vor allem auch der Arm-Schulter-Bereich trainiert: Skilanglaufen ist Ausdauertraining mit erhöhtem Kraftanteil. Es bietet sämtliche Vorteile eines Ausdauertrainings für unser Herz-Kreislauf-System wie z. B. auch das Joggen. Ganz nebenbei trainiert man sein Balancegefühl, fühlt sich wohler und entspannter. Die Belastung für die Gelenke ist gegenüber dem Joggen reduziert, denn unser Gewicht wird durch das Gleiten auf den Skiern sanft abgefedert“.

Schwitzen ohne Erkältung

Wie bei allen Wintersport-Arten ist der Langläufer zu Beginn tiefen Temperaturen ausgesetzt, dann beginnt er nach dem Einstieg in die Loipe zu schwitzen. Wer sich dann allerdings zu schnell zu viele Kleidungsstücke auszieht, wird sich eine Erkältung zuziehen. Hier macht sich Funktionswäsche, die die Feuchtigkeit nach draußen ableitet, bezahlt. Kleidung nach dem Zwiebelprinzip ermöglicht, variabel zu bleiben. Spezielle Langlauf-Kleidung ist im Schnitt und Material auf die Anforderungen abgestimmt. Langlaufhosen sind enganliegend und elastisch, um die weiten Beinbewegungen nicht zu behindern. Langlauf-Jacken sind meist aus Windstopper-, Softshell- oder Fleece-Material und damit leicht, aber wind- und feuchtigkeitsabweisend.

Welche Ski für wen?

Zum Erlernen der Technik kommt beim Langlauf auch noch das Balance-Halten hinzu. Auf schmalen Brettern auf rutschiger Oberfläche das Gleichgewicht halten, will gelernt sein. Deshalb ist es für Einsteiger ratsam, nicht zu kurze und schmale Skating-Ski zu nehmen, sondern die breiteren Cruisingmodelle.

Zum Nordic-Cruising werden leichtere und kürzere Ski verwendet. Die Breite richtet sich nach dem Körpergewicht, die Länge entspricht der Körpergröße. Außerdem haben die Ski eine Steighilfe, damit man nicht nach hinten wegrutscht. Die Spitzen sind breiter und flacher. Die Stocklänge berechnet sich aus der Körpergröße minus 20 bis 25 %, sollten also bis in die Achselhöhle reichen.

Wer gleich von Beginn alles richtig machen will, sollte sich einige Stunden mit einem privaten Trainer gönnen. Dann ist auch energieeffizientes Cruisen, Skaten und erfolgreiches Bremsen kein Problem mehr.

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