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Tourenski: Das Haftfell ist (k)eine haarige Angelegenheit

27.02.2015

Tourenskigeher wollen sich beim Aufstieg auf das Wesentliche konzentrieren: Die Natur und das persönliche Wohlbefinden. Da muss die Ausrüstung optimal passen, um nicht während der Tour mit dem Herumhantieren beginnen zu müssen. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten hochwertige Haftfelle, die beim Aufstieg perfekten Halt geben und auf dem Berg einfach abmontiert werden können.

Geht’s per Tourenski den Berg hinauf, dient das Haftfell auf beiden Skiunterseiten als Steighilfe. Es wird aus Mohair oder Synthetik-Fasern hergestellt. Auch Mischformen gibt es. Sie sollen die Vorteile beider Haftfell-Arten vereinen.

Der Rohstoff für das Mohair-Fell sind die Haare der Angoraziege. Sie bleiben auch bei großer Kälte weich und geschmeidig. Mohair-Felle haben die besten Kletter- und Steigeigenschaften. Synthetic-Felle dagegen, gelten als sehr robust und langlebiger. Nicht ganz optimal sind ihre Gleiteigenschaften bei extremer Kälte. Bei Mix-Fellen versuchen die Hersteller, die Vorteile von Mohair und Synthetic zu verbinden.

Eine wichtige Funktion bei Haftfellen hat der Kleber. Er stellt sicher, dass das Fell an der Skiunterseite gut haftet. Trotzdem soll es nach dem Aufstieg ohne Rückstände abgelöst werden können. In den Intersport-Shops gibt es zu jedem Haftfell auch den passenden Kleber. Die Coaches zeigen gerne vor, wie ein Fell richtig aufgezogen wird.

Um das Fell bei möglichst vielen Touren verwenden zu können, sollten einige Tipps beachtet werden:

Als Faustregel für die richtige Größe der Felle gilt: