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Größere Laufräder bei Mountainbikes: Die Vor- und Nachteile

06.09.2011

Warum die Standardgröße von Mountainbike-Laufrädern in Europa bald auf 29 Zoll anwachsen könnte, erklärt heute der Intersport-Blog. Außerdem haben wir Infos, wann es von der österreichischen Fahrrad-Marke Genesis die ersten „29er“-Modelle geben wird.

Österreichs Mountainbiker diskutieren über eine Zahl: 29. Denn bald könnten heimische Mountainbike-Reifen einen Standard-Durchmesser von 29 Zoll haben und damit 7,6 Zentimeter größer sein als bisher. In den USA ist das die Norm. Nur etwa zehn bis 20 Prozent der dort verkauften Mountainbikes haben den in Europa üblichen 26 Zoll großen Durchmesser, schätzen Experten.

In der Mountainbike-Szene werden die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Laufradgrößen kontrovers diskutiert. 29-Zoll-Räder benötigen beim Überwinden von Hindernissen weniger Antriebskraft. Wer durch ein Schlagloch fährt, braucht ebenfalls weniger Energie, als mit den kleineren 26-Zoll-Rädern. Natürlich haben größere Laufräder auch Nachteile: 29-Zoll-Bikes haben mehr Gewicht, meist um 400 bis 800 Gramm. Dadurch wird es schwerer, sie aus dem Stand in Gang zu bringen. Außerdem sind „29ers“ nicht so wendig wie die kleineren 26-Zoller. Das ist auf Strecken mit engen Kurven ungünstig.

Für die meisten österreichischen Mountainbiker ist das 29-Zoll-Bike die bessere Alternative, sagt Georg David, Leiter Bike/Fitness bei Intersport. „90 Prozent der heimischen Hardtail-Fahrer sind mit einem ‚29er‘ besser beraten.“

Vier „29er“-Modelle von Genesis ab März 2012
Von der österreichischen Fahrrad-Marke Genesis wird’s ab März 2012 die ersten Mountainbikes mit 29-Zoll-Bereifung geben. Die Modell-Palette wird vom Alu-Bike um 599 Euro bis zum Carbon-Leichtgewicht um 2.199 Euro reichen.