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Wie wird die Gangschaltung effizient genutzt und wie ist die richtige Sitzposition auf dem Fahrrad?

26.08.2011

Generell gilt bei jeder Steigung: Lieber frühzeitig hinunter schalten, als sich mit großem Gang und niedriger Trittfrequenz zu schinden. Denn dadurch wird nicht nur der Tritt unrund, sondern es leidet auch die Blutversorgung der Muskeln, was zu Übersäuerung und Leistungseinbruch führen kann.

Ähnliches kann bei einem zu niedrigen Gang passieren. Man kurbelt zwar wie wild, macht aber kaum Meter vorwärts und wird nur müde. Die Faustregel für einen möglichst effizienten Tritt lautet: Der Druck auf die Pedale soll sich durch das Schalten kaum verändern. Zahlreiche Intersport-Fachgeschäfte bieten eine innovative Video-Sitzpositionsanalyse an.

Beim Bergabfahren ist es nötig, den Schwerpunkt so weit wie möglich nach hinten zu verlagern. In unbekanntem Gelände und bei sehr steilen, unruhigen Downhills sollte man sich aus dem Sattel herausheben und nach hinten rutschen. Zudem sollten Sie auf eine gute Körperspannung achten, ohne dass Sie sich dabei zu sehr verkrampfen.

Genauso ist eine gewisse Beweglichkeit in den Gelenken gefordert. Durch all diese Maßnahmen können Sie die Balance besser halten und schneller auf Hindernisse reagieren. Beim Bremsen unbedingt mit beiden Bremsen zupacken, wobei sich eine Verteilung von ca. 2/3 hinten zu 1/3 vorne bewährt. Vorsicht: Bringen Sie die Reifen nicht zum Blockieren, sonst besteht akute Schleudergefahr.

Bergauf wiederum ist es wichtig, dass man nicht zu weit hinten sitzt, weil sonst der Vorderreifen an Traktion verlieren kann. Ohne genügend Bodenhaftung kann das Vorderrad abheben und man muss absteigen. Auch auf das Hinterrad sollte man bergauf aufpassen. Denn sobald der Anpressdruck zu gering wird, kann es durchdrehen - allerdings passiert das meist nur beim sogenannten Wiegetritt auf losem Untergrund.