INTERSPORT Österreich :: Aktuell - Blog :: - „Zwiebelschalen-Prinzip“ als Zauberwort bei Wanderbekleidung ::
|Mehr

„Zwiebelschalen-Prinzip“ als Zauberwort bei Wanderbekleidung

08.08.2011

Wanderer haben vor jeder Tour mit einem Widerspruch zu kämpfen: Einerseits sollte die Ausrüstung für jedes Wetter passen, weil es sich im Gebirge schnell verändern kann. Andererseits will niemand zu viel mitschleppen, weil dadurch kostbare Kraft verloren geht. Was also tun? Der Intersport-Blog hat die Antwort.

Was ziehe ich heute an? Wenn’s raus in die Natur geht, ist das eine der wichtigsten Fragen. Denn wer schon beim Start schwitzt oder friert, verliert schnell die Motivation. Am besten kleidet man sich nach dem „Zwiebelschalen-Prinzip“. Das bedeutet, dass mehrere Schichten unterschiedlicher Dicke miteinander kombiniert werden.

Durch das Wegnehmen des obersten Kleidungsstücks kann auf Wetteränderungen schnell reagiert werden. Das scheint logisch, denn mit einer einzigen Schicht, zum Beispiel einem dicken Pullover, wäre das nicht möglich.

Direkt am Körper tragen Wanderer idealerweise Funktionsunterwäsche. Sie hilft dabei, Schweiß schnell vom Körper weg zu bringen. Passiert das nicht, ist das nicht nur unangenehm. Der Körper kühlt auch schneller aus.

Die nächste Schicht kann zum Beispiel eine dünne Softshell-Jacke oder ein Fleece-Sweater sein. Ein Gilet mit Windstopper darüber bietet zusätzlichen Schutz. Ganz außen verhindert eine wasserdichte und atmungsaktive Überbekleidung (zum Beispiel mit Aquamax-Technologie), dass man klitschnass wird und sich gefährliche Unterkühlungen zuzieht.

Mehr zum Thema Wanderbekleidung gibt’s in diesem Coach-Tipp von Intersport.