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Welche gesetzlichen Anforderungen muss ein Fahrrad erfüllen?

22.07.2011

Rein gesetzlich übernimmt man als Radfahrer eine nicht geringe Verantwortung – das gilt vor allem, aber nicht nur, wenn man mit Kindern unterwegs ist. Jedes Fahrrad, ob Rennrad, Mountain- oder Crossbike, muss klarerweise zwei voneinander unabhängige Bremsen haben. Für die Leistung gibt es eine ziemlich komplizierte Auflage, die aber von neuen oder gut gewarteten Bremsen ohnehin erfüllt wird.

Zusätzlich müssen Räder „mit einer Vorrichtung zur Abgabe von akustischen Warnzeichen ( Glocke, Hupe etc.)“ ausgerüstet sein. Von der Vorschrift ausgenommen sind Rennräder bis 12 kg – dazu zählen alle Modelle, die einen Rennlenker und schmale Reifen haben (Felgenbreite von max. 23 mm).

Für Rennräder existiert auch bei der Beleuchtung eine Ausnahme, weil man keine Reflektoren an den Pedalen und Speichen braucht. Für alle anderen Bike-Typen (auch für Mountainbikes) sind diese Reflektoren verpflichtend. Allerdings kann man als Ersatz für die Seitenstrahler auch Reifen verwenden, „deren Seitenwände ringförmig zusammenhängend weiß oder gelb rückstrahlend sind.“

Als Beleuchtung sind ein weißer oder hellgelber Scheinwerfer und eine rote Schlussleuchte vorgeschrieben – beide mit einer bestimmten Mindestleuchtkraft. Nicht zulässig sind Scheinwerfer und Rücklichter, die am Körper oder Helm getragen werden. Bei Tageslicht und guter Sicht ist diese Ausrüstung nicht nötig. Und zur passiven Beleuchtung müssen vorne noch ein weißer und hinten ein roter Rückstrahler montiert werden – diese können auch in den Schweinwerfer oder das Rücklicht integriert sein.