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Im Laufschritt durch… Los Angeles

27.06.2011

Laufen hält fit. Ein wichtiger Aspekt des beliebten Ausdauersports. Wenn es außerdem noch spannende Sehenswürdigkeiten zu sehen gibt, sind körperliche Strapazen schnell vergessen. Empfehlenswert ist eine Mischung aus atemberaubender Architektur, Strand und Sonne. Der Intersport-Blog ist durch die kalifornische Metropole Los Angeles gelaufen.

Rechts von uns ein Wolkenkratzer, daneben eine vierspurige Straße, auf der sich ein Auto an das andere reiht. Der Gehweg ist voller Fußgänger. Frauen und Männer auf dem Weg zur Arbeit. Jugendliche und Rentner, die einen freien Nachmittag in der Sonne sitzend genießen. Obdachlose, die mit ihrem gesamten Hab und Gut in einer Ecke kauern. Touristen, die ihren rechten Zeigefinger nicht vom Auslöser ihrer Kamera bewegen. Die Eindrücke sind so vielfältig, dass sie der Kopf nicht so einfach in eine Schublade stecken kann. Erst recht nicht, wenn sie während einer Laufrunde auf einen einprasseln.


Die Welt von unten: Zwischen Wolkenkratzern in Los Angeles Downtown.


Eigentlich ist es eine geniale Idee: Wir spulen unser Fitnessprogramm ab und bekommen gleichzeitig das Flair der Großstadt ungefiltert mit. Keine Spur von Reue, dass wir die Freiluft-Sporteinheit dem Hightech-Laufband im Hotel vorgezogen haben.

Achtung: Los Angeles ist hügelig
Unser Weg durch Downtown ist hügeliger, als wir erwartet haben. Der halbe Kilometer von der Central Library in der 5th Street zur Wall Disney Concert Hall erinnert mehr an die Straßen San Franciscos, denn an Los Angeles. Aber kein Problem. Schließlich sind wir immer noch Touristen und als solche haben wir natürlich eine Fotokamera dabei. Stößt unsere Kondition also an ihre Grenzen, nutzen wir die Verschnaufpause zum Fotografieren. Da ein schöner Ausblick, dort ein beeindruckendes Gebäude. Nach Motiven müssen wir nicht lange suchen. In die Knie gehen und in die ungewöhnlichsten Positionen verrenken müssen wir uns, um den U.S. Bank Tower, den höchsten Wolkenkratzer in L.A., auf ein Bild zu bekommen.


Das Westin Bonaventure Hotel: Zimmer mit Ausblick.


Kurzes Innehalten beim Museum of Contemporary Art. Ehrlich gesagt von außen nicht gerade in die Kategorie Sehenswürdigkeit einzustufen. Egal. Die Ausstellung macht ihrem berühmten Namen sicher alle Ehre. Und die werden wir am nächsten Tag besichtigen – geduscht und in Freizeit- statt Laufklamotten.

Unsere Aufmerksamkeit richtet sich längst schon auf ein anderes Bauwerk. Denn die Walt Disney Concert Hall ist schräg gegenüber. Abends dient das vieleckige Gebäude den Veranstaltungen des Los Angeles Philharmonic Orchestras. Tagsüber ist es beliebtes Fotomotiv für Touristen. Auch wir knipsen ein Erinnerungsbild, bevor wir uns auf den Weg Richtung einer sprichwörtlich anderen Welt machen: dem Broadway.


Walt Disney Concert Hall: Ein Gebäude mit Ecken und Kanten.


Broadway: Wenn plötzlich alle nur noch Spanisch verstehen

Das selbstbewusste Auftreten einer Weltstadt ist plötzlich verschwunden. Mexikaner bieten an ihren Straßenständen die Klassiker unter den Mitbringsel an: T-Shirts, Sonnenbrillen und Modeschmuck. Gesprochen wird Spanisch. Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man sich auch in einer mexikanischen Großstadt vermuten.

Nach einigen Minuten sind wir wieder in US-amerikanischen Breiten an unserem Ausgangspunkt zurück: am Pershing Square, einem kleinen Park mitten in Los Angeles. Für die drei Kilometer, die wir bis jetzt gelaufen sind, kann man beim Sightrunning schon mal eine knappe Stunde brauchen. Schließlich dauert allein schon das Fotos knipsen seine Zeit. Wer jetzt noch Lust hat, kann die Tour natürlich beliebig ausdehnen. Wir entscheiden uns als nächste Trainings-Etappe für eine Regenerationseinheit auf der Parkbank. Denn das gehört beim Sport auch dazu!

 

Fotos: Gabi Eder / pixelio.de, Henning / pixelio.de
Karte: Google Maps