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Worauf sollte bei der Auswahl des Sattels geachtet werden?

03.06.2011

Es kann ganz locker sein, dass Ihr Sattel und Ihr Allerwertester schlichtweg nicht zusammenpassen. Denn ein Sattel ist wie ein Paar Schuhe, und die kann man auch nicht einfach zwei Nummern zu groß nehmen.

Um die richtige Sitzauswahl treffen zu können, wird zuerst Ihr Gesäß im Intersport-Fachgeschäft exakt vermessen. Durch einen Abdruck auf einer Wellpappe werden der genaue Abstand der Sitzknochen und des Weiteren die optimale Sattelbreite ermittelt. Denn auf diesen beiden Knorren sitzen die Druckpunkte, und dort soll Erleichterung geschaffen werden.



Zusätzliche wird die Sitzposition überprüft, wodurch sich das optimale Sattelmodell ergibt. Je aufrechter Sie sitzen, desto breiter muss der Sattel sein. Immer öfter werden sogenannte Stufensattel verwendet. Durch die erhöhten Sitzhocker und der Vertiefung in der Mitte des Sattels gewährleisten diese Modelle eine hervorragende Blut- und Nervenversorgung. Das verhindert das seltsame Einschlafen des Unterleibs. Langfristig wird dadurch auch Impotenz vorgebeugt.



Die weit verbreitete Meinung, dass ein weicher Sattel komfortabler ist, ist überholt. Ein zu weicher Sattel wird nach ca. 30-45 Minuten Fahrzeit meist sehr unbequem. Der Grund: Die Sitzknochen sinken hier so weit ein, dass tieferliegendes, empfindliches Gewebe, wie Muskel- und Sehnenansätze, gereizt werden. Die Folge ist ein eigenartiger Schmerz, der als dumpf, drückend oder ziehend empfunden wird.