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Kampagne: Männer ab 40 sollen jedes Jahr zum Urologen

26.05.2011

Viele Männer gehen erst zum Arzt, wenn sie Beschwerden haben. Männer werden besonders in Gesundheitsfragen von ihren Frauen (Ehefrauen, Partnerinnen, Müttern, Töchtern, Schwestern, etc.) "gemanagt". Daher konzentriert sich eine soeben gestartete Kampagne auf die Frauen. Ein Gewinnspiel – bei dem auch ein Preis von Intersport verlost wird – soll zusätzlich motivieren.

Männer und Frauen finden den Weg zum Arzt unterschiedlich: Während der jährliche Besuch beim Gynäkologen für Frauen zur Selbstverständlichkeit geworden ist, betrachten manche Männer Arztbesuche als Schwäche oder sie haben Angst vor Untersuchungen und deren Ergebnissen. Die urologische Vorsorgeuntersuchung für Männer ab 40 Jahren, der „androcheck“, wird viel zu wenig in Anspruch genommen. Der Berufsverband der Österreichischen Urologen schlägt deshalb Alarm und ruft mittels einer neuen Informationskampagne zur Vorsorge auf.

Männer über ihre Frauen zu erreichen ist ein unkonventioneller Weg. Er wurde gewählt, um zu zeigen, dass die Vorsorge beim Mann ein Thema für die ganze Familie ist. Die meisten Frauen sind sich der Wichtigkeit von regelmäßigen Untersuchungen bewusst und können so ihre Männer am besten dazu motivieren.

Info-Website eingerichtet
Die Website www.ich-schau-auf-meinen-mann.com fasst kompakt und übersichtlich alle Informationen zur Kampagne zusammen. Bis 30. Juni gibt es außerdem ein Gewinnspiel: Besucher, die über eine Grußkarte auf der Homepage Freundinnen dazu motivieren, auch „auf ihre Männer zu schauen“, können Preise gewinnen. Unter anderem auch einen Ergometer im Wert von 499,99 Euro von Energetics.

Beim androcheck wird die Männergesundheit hinsichtlich Funktion und Wohlbefinden von Harnorganen, Hormonhaushalt (insbesondere Testosteron), Prostata und Sexualität geprüft. „Ab dem 40. Lebensjahr sollte jeder Mann einmal im Jahr neben der allgemeinen Gesundheitsvorsorge auch zum androcheck beim Urologen", sagt Karl Dorfinger, Präsident des Berufsverbandes der Urologen und Landesfachgruppenobmann für Urologie der Ärztekammer für Wien.

Prostatakarzinom – Vorsorge hilft.
Seit Jahren ist das Prostatakarzinom der häufigste bösartige Tumor und die zweithäufigste Krebstodesursache bei Männern. Jeder sechste bis achte Mann erkrankt im Laufe seines Lebens an diesem Tumor, jeder 30. stirbt daran. Pro Jahr wird bei etwa 6.000 Männern in Österreich diese Diagnose gestellt. Das Prostatakarzinom ist nur ein Beispiel von vielen urologischen Erkrankungen, die durch Früherkennung besser behandelt werden können.