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Woran erkennt man einen guten Fußballschuh?

22.04.2011

In den vergangenen Jahren wurde sehr viel Aufwand und Knowhow in die Verbesserung von Fußballschuhen gesteckt. Dadurch sind die Schuhe noch komfortabler, noch funktioneller und noch widerstandsfähiger geworden. Ohne diese Entwicklungen wären manche Kunststücke der Stars kaum möglich. Aber auch Spieler unterer Leistungsklassen profitieren von diesen Fortschritten.

Vom Material her ist Leder weiterhin das Höchste der Gefühle – ob natürliches oder synthetisches ist oft Geschmacks- und Kostenfrage. Entscheidend sind die Passform, der Komfort und die Bewegungsfreiheit. Daher reicht es nicht, kurz hineinzuschlüpfen und zu denken: „Passt schon.“ Dafür ist beim Kauf eben ein bisschen Zeit nötig. Es gibt ja nichts Schlimmeres, als wenn beim ersten Einsatz dann Druck- oder Scheuerstellen auftauchen.
Weiters soll der Schuh den Fuß vor Gegnerkontakt schützen und den nötigen Halt bieten. Ebenso wichtig sind die Dämpfung und die Griffigkeit der Schuhe. Diese Aufgaben erledigen die Sohle und die Nocken. Ausschlaggebend dabei: Stöße auf hartem Untergrund sollen so gut wie möglich abgefedert werden, allerdings soll man sich bei weichen Verhältnissen nicht wie auf einem Eislaufplatz vorkommen.

Vom Schuh sind auch Ballgefühl und -kontrolle abhängig. Für diese Anforderungen wurde an verschiedenen Innovationen gearbeitet, etwa an einer asymmetrischen Schnürung oder an Schnürsystemen, die von einer Lasche verdeckt sind – dadurch erhöhen sich Auflage- und Trefffläche des Balls.

Last but not least sollte man auf die Atmungsaktivität und das Gewicht des Schuhs achten. Auf ersteres damit sich Schweiß und Feuchtigkeit nicht stauen, auf zweiteres damit man über 90 Minuten möglichst spritzig bleibt.