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Trailrunning

02.03.2011

Radfahren ist nicht gleich Radfahren. Es gibt verschiedene Arten: vom Rennradeln bis zum Mountainbiken. Beim Laufen ist es genauso: Man kann’s überall ausüben. Also warum nicht auch einmal im Gelände? Wir geben Trailrunning nun die Aufmerksamkeit, die es verdient. Unsere Sportart des Monats März.

Wer von befestigten Straßen weg ins Gelände läuft, wird schnell merken: Das kann ganz schön anspruchsvoll sein. Plötzlich verabschiedet sich die gewohnte Gleichmäßigkeit aus dem Training. Und genauso schnell wie sich das Gelände verändert, geht auch der Puls auf und ab. Ähnlich muss sich wohl ein erfahrener Rennradfahrer fühlen, der nach vielen Jahren als Asphaltsportler zum ersten Mal das Mountainbiken ausprobiert.

Gutes Training für Ausdauer und Koordination
Genau die Abwechslung ist es aber, die Trailrunning für den Körper gesund macht. Anders als beim klassischen Dauerlauf auf Asphalt wird neben der Ausdauer auch die Koordination trainiert. Zusätzliche Muskelgruppen werden beansprucht. Und auch fürs Auge und Gemüt gibt’s was: nämlich Natur pur!

Zu beachten: Das Zeitmanagement. Für einen Kilometer laufen im Gelände sollte immer etwas mehr Zeit eingeplant werden, als für die gleiche Distanz auf Asphalt. Am besten einfach selbst mal ausprobieren. Man bekommt schnell ein Gefühl dafür.

Der richtige Schuh fürs Trailrunning
Unwegsames Gelände ist für die Füße eine besondere Herausforderung. Damit sie diese bestmöglich bewältigen können, brauchen sie die passenden Laufschuhe. Bei Trialrunning-Schuhen ist die Sohle gröber, als bei den Asphalt-Modellen. Meist sind die Geländeschuhe etwas stabiler gebaut, um ein Umknicken zu vermeiden.
Wer häufig bei Matsch läuft, greift am besten zu Modellen mit wasserabweisendem Material, zum Beispiel Goretex. Wie bei den klassischen Laufschuhen starten die Preise für langlebige, qualitative Modelle ab etwa 100 Euro.

Viele Videos über Trailrunning gibt’s auf den großen Internetplattformen wie YouTube. Hier ein Beispiel aus den USA (in englischer Sprache):