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Welche Ausrüstung schützt beim Laufen vor Kälte und Wind?

18.02.2011

Die meiste Körperwärme geht über den Kopf verloren, weil der außer den Haaren keine eigene Isolierschicht besitzt. Daher sollte man bei niedrigen Temperaturen unbedingt eine Haube aufsetzen. Ein schweißnasser Kopf ist vor allem bei Kälte und Wind anfällig für Erkältungen. Ist es nicht ganz so kalt, genügt auch ein Stirnband, das nur die wichtigen Bereiche (Stirn und Ohren) bedeckt. Zum Schutz des Rachens trägt man ein Halstuch.

Handschuhe und warme Socken sind ebenfalls ein Muss, weil exponierte Körperteile sehr leicht auskühlen. Ideal sind leichte Handschuhe, die eine gute Wärmeregulierung und Blutzirkulation ermöglichen. So wichtig die warmen Hände beim Laufen sind, so unangenehm ist es, wenn man in den Händen schwitzt. Das Gleiche gilt für die Füße. Mit Winter-Laufsocken wird die optimale Temperatur erreicht und zusätzlich Bewegungsfreiheit für die Zehen geboten.

Bei längeren Läufen ist Trinken auch im Winter unentbehrlich. Alle 30 Minuten sollte man ein lauwarmes Elektrolyt-Getränk oder Tee zu sich nehmen. Dadurch wird Energie erzeugt und die Leistungsfähigkeit gesteigert. Die Trinkflaschen oder Fläschchen können in einem praktischen Hüftgürtel fixiert werden.

Ebenso erforderlich sind Rückstrahler – und das nicht nur bei Dunkelheit oder Nebel, sondern immer. In modernen Laufjacken und –hosen sind die Reflektoren bereits integriert. Man kann die Rückstrahler auch zusätzlich kaufen und ganz leicht an der Kleidung befestigen. Wer ganz sicher gehen will und oft auf dunklen Straßen unterwegs ist, sollte noch eine Leuchtweste und ein Reflektorenarmband tragen. Eine Stirnlampe braucht man besonders auf unbeleuchteten Laufstrecken.

Und wenn Sie Kleingeld, Autoschlüssel u. Ä. dabei haben, dann verstauen Sie die Dinge nicht in den Socken, sondern stecken Sie sie in eine kleine Handgelenkstasche – die stört beim Laufen nicht und ist immer griffbereit.