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Worauf ist bei Torwarthandschuhen zu achten?

04.02.2011

Hat eine Mannschaft keinen Top-Tormann, ist ständig Gefahr im Verzug. Selbst ein super Mittelfeld und ein Klassestürmer können einen Fliegenfänger zwischen den Pfosten kaum wettmachen. Wenn bei jedem Corner und bei jedem Konter ein Gegentor fallen kann, nagt das am Selbstvertrauen der gesamten Mannschaft.

Außerdem ist der Tormann jener Spieler, dem man am leichtesten die Schuld an einer Niederlage in die (Hand)-Schuhe schieben kann.

Nur wenn der Goalie ordentlich zupacken kann, sind große Erfolge möglich. Daher sollte er in brenzligen Situationen auf keinen Fall über mangelnde oder unzureichende Ausrüstung nachdenken müssen. Und das beginnt beim wichtigsten Werkzeug, den Handschuhen.

Und man glaubt kaum, auf wie viele Details es bei einem Tormannhandschuh ankommt. Wie bei vielen anderen Sportartikeln ist auch hier die Passform das entscheidende Kriterium. Sitzt der Handschuh nicht ordentlich, passieren leicht blöde Fehler. Ähnlich entscheidend ist der Schutz der Finger und des Handgelenks. Wenn der Goalie schon beim leichtesten Kontakt Angst hat, dass seine Knochen knicken, wird er sich eher nicht in ein unübersichtliches Getümmel stürzen. Daher sollte unbedingt die richtige Abstimmung aus Schutz, Halt und Bewegungsfreiheit berücksichtigt werden.

Nicht zu unterschätzen ist die Atmungsaktivität des Handschuhs, damit die Feuchtigkeit so schnell wie möglich von der Haut weggeschafft wird. Hat der Tormann nämlich vor lauter Aufregung und Anstrengung ständig schweißnasse Klauen, können ihm die Bälle durch die Finger flutschen wie ein Fisch im Bach.