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Welche Bekleidung ist zum Laufen im Winter geeignet?

31.12.2010

Wenn der Wärmeaustausch zwischen aufgeheiztem Körper und kalter Außenluft nicht stimmt, trübt das nicht nur das Vergnügen beim Winter Running, sondern kann auch zu lästigen und langfristigen Verkühlungen führen. Daher sollten Sie bei niedrigen Temperaturen ausschließlich mit drei verschiedenen Kleidungsschichten (innere, mittlere und äußere) laufen.

Die innere Schicht hat eine wesentliche gesundheitsbestimmende Aufgabe. Sie soll den oft recht reichlich produzierten Schweiß so schnell wie möglich von der Haut wegschaffen und damit die Körpertemperatur konstant halten. Der Schweiß ist ja dafür verantwortlich, dass der Körper überschüssige Wärme abgibt – das geschieht durch die Verdunstung auf der Haut. Ist die anliegende Kleidung feucht oder gar nass, kann die Körpertemperatur sehr rasch absinken. Das passiert vor allem dann, wenn man stehen bleibt. Die Folge kann eine Verkühlung von Muskeln, von Gelenken oder inneren Organen sein. Eine funktionelle Sportunterwäsche hält den Körper warm und leitet den Schweiß sofort in die nächste Schicht ab. Diese Funktion wird als Atmungsaktivität bezeichnet.

Die mittlere Schicht hat neben dem Auftrag, die Feuchtigkeit ebenfalls so schnell wie möglich nach außen zu transportieren, die Hauptaufgabe, als Wärmeisolierung zu fungieren. Das dafür am besten geeignete Material ist Fleece. Weitere Vorteile dieser aufgerauten Maschenware: sehr leicht, hautfreundlich, hohe Elastizität, pflegeleicht sowie ein kleines Packmaß.

Auch die äußere Schicht soll im höchsten Maße atmungsaktiv sein, um nicht in der letzten Schicht den Schweiß-Transport zu unterbrechen. Da sie den Witterungsverhältnissen direkt ausgesetzt ist, sollte sie unbedingt wasserfest bzw. wasserdicht und winddicht sein. Wenn es nicht ganz so kalt ist, empfiehlt sich eine Jacke, deren Ärmel man abzippen kann und die man dann als Gilet verwendet.