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„Skikes“ – die neuen On- und Offroad-Skater

05.10.2010

Der Bewegungsablauf erinnert an Skilanglauf, die Spezialschuhe sehen Inlineskates ähnlich. „Skikes“ können aber auch im Gelände eingesetzt werden. Aufgrund dieser Vielseitigkeit macht der Intersport-Blog „Skiken“ zur „Sportart des Monats Oktober“.

Die Vorzüge zweier etablierter Sportarten versuchen „Skikes“ (auch „Cross-Skater“ genannt) zu vereinen. Der Name setzt sich aus den Wörtern „skate“ und „bike“ zusammen. Ihre Form erinnert an Inline-Skates. Trotzdem gibt es Unterschiede: Erstens hat ein Skike nur zwei anstatt vier Räder. Diese sind luftbefüllt und damit auch für schwierigeres Gelände geeignet. Zweitens haben Skikes keinen Innenschuh. Sie werden über normalem Schuhwerk getragen. Ideal dafür sind Langlaufschuhe. Sie geben den nötigen Halt. Mit speziellen Stöcken (sie sind etwas länger als Nordic-Walking-Stöcke und meist aus Carbon) ist die Grundausrüstung des Skikers komplett.

Skiken ist einfach und ohne besondere Voraussetzungen zu erlernen. Die Lauftechnik gleicht dem Skilanglauf-Stil Skating. Durch bewussten Stockeinsatz kann das Tempo erhöht und die Effektivität der Trainingseinheit gesteigert werden. Besonders gestärkt werden Arm- und Oberkörpermuskulatur. Die Gelenke werden nachweislich mehr geschont als beim Gehen, Laufen oder Inlineskaten. Durch ein effektiveres Bremssystem ist es zudem sicherer als Inlineskaten. Langläufer können mit Skikes ihr Training auf das gesamte Jahr ausdehnen.

Auch wenn Skike als sicherer Sport gilt, darf auf Sicherheits-Accessoires nicht vergessen werden. Neben einem Helm sind das Ellbogenschoner. Knieschützer sind nicht nötig – Skikes sind so konstruiert, dass ein Sturz auf die Knie nicht möglich ist.