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Knie- und Genickschmerzen beim Radfahren: Was kann die Ursache sein?

15.09.2010

Man gibt ja ungerne zu, dass es einem nicht ganz so gut geht bei der körperlichen Betätigung.

Obwohl die Knie ständig schmerzen oder das Genick lästig zwickt, will man es dann meist erst so recht wissen. Eine Schinderei, die man sich sparen könnte, würde man richtig oben sitzen. Denn ein gutes Rad kann seine Funktionen nur ausspielen, wenn es auf die anatomischen Voraussetzungen des Fahrers oder der Fahrerin harmonisch abgestimmt wird. Nicht die Rad- oder die Rahmengröße sind meist schuld an Schmerzen oder mangelnder Leistung, sondern durch eine falsche Sitzposition werden eine optimale Kraftübertragung verhindert und Fehlbelastungen gefördert.

Daher sollten alle begeisterten Biker ihr Rad exakt auf ihre persönlichen Maße und Werte einstellen lassen. In ausgewählten INTERSPORT-Fachgeschäften schafft die hochmoderne Video-Sitzpositionsanalyse (Spezialbegriff: Dartfish) Abhilfe. Zuerst wird Ihr Körper vermessen und danach werden Sie gefilmt, während Sie auf einer Walze dahinradeln. Ein komplexes Computerprogramm errechnet dann mithilfe der gesammelten Daten Ihre haargenau passende Sitzposition. Sind Ihr Körper und Ihr Rad erst einmal ein Top-Team, steigen der Komfort und die Bewegungsqualität fast automatisch. Sie erhalten sozusagen ein Feintuning für Ihr individuelles Set-up.

Wichtige Eckdaten bei der Sitzpositionsanalyse sind etwa der Kniewinkel, wenn die Kurbel oben ist, oder wohin die Kniespitze zeigt, wenn sich die Kurbel in der Waagrechten befindet. Aber bevor wir zu viel von ungelegten Eiern sprechen, probieren Sie es lieber einfach selbst aus.