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Fitnesstipps für den Alltag

04.09.2010

Was kann im Alltag für den Körper getan werden?

Man trennt gerne Beruf und Privatleben – völlig zu Recht, so kann man nicht nur in anstrengenden Arbeitsphasen leichter abschalten. Die Freizeit ist ja bei fast allen die einzige Möglichkeit, sich körperlich zu betätigen. Man kann entscheiden, ob man aktiv sein will oder faul. Dabei sind diese strikten Trennungen oft gar nicht nötig. Denn der Alltag, sowohl der berufliche als auch der private, bietet eine Unzahl an Chancen, den Organismus in Schwung zu bringen. Das beginnt mit dem Aufstehen in der Früh und endet in dem Moment, wo Sie im Bett vom Schlaf übermannt werden.

Die einfachste Übung ist, sich mehrmals täglich zu strecken. Das braucht gar kein ausgeklügeltes Dehnungsprogramm sein. Es reicht, wenn Sie Ihre Arme so weit wie möglich nach oben führen, tief durchatmen und dann z.B. den Körper sachte zur Seite neigen. Wichtig: Ganz sanft ausführen. Schütteln Sie Arme und Beine aus, machen Sie ein paar Armkreise und versuchen Sie sich einfach am ganzen Körper zu lockern.

Gerade bei konzentrierter Arbeit vor dem Computer sollten Sie einmal pro Stunde ein solches Entspannungsprogramm durchziehen, damit Nacken- und Schulterbereich nicht zu stark verkrampfen. Am Ende des Tages haben Sie sich zumindest eine halbe Stunde um das Wohlbefinden gekümmert. Schaffen Sie sich ein Ritual, um sich zu lockern. Durch solche kurzen Pausen wird Ihr Konzentrationsvermögen wieder gesteigert. Und gehen Sie in der Mittagspause ein wenig spazieren und erledigen Sie Bürotätigkeiten wie Telefonate oder Post ansehen ruhig im Stehen oder Gehen.

Der Restalltag beschert sowieso jede Menge Fitnessmöglichkeiten. Versuchen Sie, so viele Wege wie möglich zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erledigen – ein bisschen früher aufstehen wirkt wahre Wunder. Wenn Sie in der Stadt normalerweise mit Straßenbahn oder Bus unterwegs sind, dann gehen Sie öfters bis zur nächsten oder übernächsten Station zu Fuß. Oder parken Sie einfach Ihr Auto einmal ein paar hundert Meter entfernt von zuhause. Und steigen Sie lieber über Stiegen, anstatt nur mit Lift oder Rolltreppe aufwärts zu kommen. Sie brauchen sich nur ein paar "Fallen" zu stellen, damit Sie in Schwung bleiben – und plötzlich werden Sie draufkommen, welche Freude an der Bewegung Sie entwickeln.