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Das Phänomen „Fußball“ – Triffst du ihn richtig wird er zum Geschoss!

10.07.2014

Es ist ganz einfach: Das Runde muss ins Eckige. Der Weg dorthin ist mitunter komplex – die Flugbahn eines Fußballs wird von physikalischen Gesetzmäßigkeiten beeinflusst. Der INTERSPORT-Blog nimmt den „Fußball“ genauer unter die Luppe.

Wusstest du eigentlich, dass der Ball gar nicht rund ist? Das Leder ist streng genommen gar keine Kugel, so der INTERSPORT-Coach. Ein echter Fußball ist ein archimedischer Körper, ein so genannter „abgestumpfter Ikosaeder“, der aus 12 Fünfecken und 20 Sechsecken besteht. Interessant oder? Weitere „ phänomenale“ Facts findest du im Folgenden.

Praller Drall. Jeder der sich mit Fußball beschäftigt, kennt den für die Tormänner und -frauen gefürchteten „Aufsitzer“. Im Labor ist der Aufprallwinkel immer gleich dem Abprallwinkel, genauso die Geschwindigkeit. Auf dem Rasen sieht es natürlich anders aus - da wird der Ball nach dem Aufprall je nach Bodenbeschaffenheit wesentlich schneller.

Gefinkelt gewinkelt. Unter Laborbedingungen geht man von einem Idealwinkel beim Abschuss eines Balls - bei einem Abstoß beispielsweise - von 45° aus. Ist der Winkel um 20° kleiner oder größer, fliegt der Ball um etwa ein Viertel weniger weit. Da auf einen Fußball aber nicht nur die Erdanziehung, sondern auch der Luftwiderstand einwirkt, beträgt der ideale Winkel nicht 45, sondern 36,5°. Hast du das gewusst?

Erhöhte Geschwindigkeit. So wird der Ball zur Rakete. Trifft ein Spieler einen ruhenden Ball, so erreicht der beispielsweise 120 km/h. Kommt der Ball auf den Spieler zu - als Pass oder Abpraller - ist die Schussgeschwindigkeit bei demselben Kraftaufwand noch höher.

Auf die krumme Tour. Egal ob David Beckham, Alaba, Xavi, Ronaldo oder Neymar. Alle können perfekt gezwirbelte Freistöße schießen. Wird der Ball richtig angeschnitten, dann bewegt er sich entlang einer gekrümmten Bahn, die für den Tormann schwer zu berechnen ist. Der Effekt, der zur Bananenflanke führt, heißt Magnus-Effekt. Durch die Rotation um die eigene Achse entsteht ein Druckungleichgewicht, das den Ball ablenkt.

Kopflastig. Bist du ein Kopfballungeheuer oder scheuchst du jeden Ball der Richtung Kopf segelt? Fakt ist, dass bei einem Kopfball enorme Kräfte wirken, so der INTERSPORT-Coach: „Trifft eine Flanke mit beispielsweise 86 km/h auf den Kopf eines Spielers, so wirken auf diesen beim Aufprall bis zu 4.000 Newton, also 400 kg. Nach 0,01 s ist die Belastung allerdings wieder vorbei.

Kurz und knackig. Je länger ein Fußball in der Luft ist, desto länger wirken verschiedene Kräfte auf ihn ein und desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass er falsch berechnet wird. Dieses Zufallsprinzip versuchen Fußballspieler mit konsequentem Kurzpassspiel auszuschalten - wenn sie es denn können!

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