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High Intensity Interval Training: Raus aus der Komfortzone

13.05.2014

Kurz, aber heftig: High Intensity Interval Training (HIIT) liegt im Trend. Diese Trainingsmethode besteht aus hochintensiven Intervallen in Kombination mit kurzen Regenerationsphasen. Der INTERSPORT-BLOG hat sich für Sie zum Thema HIIT fit gemacht.

Kurze und intensive Einheiten. Die warme Jahreszeit ist da und mit ihr Scharen von Nordic walkenden, Rad fahrenden und eifrig joggenden Freizeitsportlern, die gemächlich im Grünen ihre Kilometer sammeln. Klassischerweise wird dabei mit vielen langen Trainingseinheiten kontinuierlich die Ausdauer verbessert und dem Körperfett zu Leibe gerückt. Immer mehr Bewegungshungrige setzen nun auf High Intensity Interval Training (HIIT) - um ihre Fitness gezielt zu fördern und ihren Körper für die Badesaison fit zu machen. Während oder nach dem Training sollten Sie kurze, hochintensive Einheiten einfügen, in denen Sie bis an Ihre Leistungsgrenze gehen, empfiehlt der INTERSPORT-Coach. Dazwischen ist immer wieder verschnaufen angesagt, aber nur solange, bis man sich wieder an die Grenze wagen kann.

Joggen und Sprinten. Beim Laufen können diese intensiven Einheiten kurze Sprints sein oder Bergaufstrecken, bei denen sich die Läufer nach Herzenslust verausgaben. Die Sprints fordern Kreislauf und Muskulatur und regen die Fettverbrennung an. Das stärkt den „Body“ und erhöht die Kondition. Wichtig nach einem HIIT-Training ist allerdings eine mehrtägige Regeneration, so der INTERSPORT-Coach. Das Grundprinzip von HIIT ist übrigens wesentlich älter als das klassische „ Ausdauertraining“: Es basiert auf den Erkenntnissen des schwedischen Leichtathletik-Nationaltrainers Gösta Holmer. Der hat diese Trainingsmethode 1930 entwickelt und bis heute schwören viele Kurz- und Mittelstreckenprofis darauf.

Wer ist HIIT-geeignet? Auch in den heimischen Fitnessstudios und Kraftkammern erfreut sich HIIT zunehmender Beliebtheit. Kein Wunder, das intensive Workout liefert in relativ kurzer Zeit nachweisbare Erfolge. Dies belegen auch Sportwissenschafter. Dennoch ist HIIT nicht für jedermann geeignet: Der INTERSPORT-Coach weist darauf hin, dass nur erprobte Studio-Sportler sich guten Gefühls und ohne Verletzungen so richtig plagen können, ist dabei doch vor allem die korrekte Ausführung der Übungen wichtig. Wer im Fitnessstudio mit HIIT starten will, sollte das nicht tun, ohne vorher das Fachpersonal zu Rate zu ziehen, warnt der INTERSPORT-Coach. Generell sollten es aufgrund der intensiven Belastung Menschen mit Kreislaufproblemen oder Übergewicht ruhig ein wenig gemächlicher angehen, das gilt für alle Sportarten.

INTERSPORT wünscht Ihnen viel Spaß beim Auspowern!