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Die ganze Herrlichkeit des Winters: Skitouren

21.01.2016

Es ist nie zu spät, um mit Skitourengehen anzufangen. Wo und wie aber „geht“ es sich am besten und wie fängt man mit dem Skitourengehen am einfachsten an? Der Intersport-Blog hat wichtige Infos zum Thema zusammengetragen und einen echten Profi gefragt, worauf Neulinge achten sollten.

Wer sich für das Skitourengehen entscheidet, der schafft sich nicht nur eine sehr vielseitige Ausrüstung an, sondern auch eine neue Qualität der Freizeitgestaltung. Es gibt kein erhabeneres Gefühl, als einen Berg aus eigener Kraft zu erklimmen. Ausdauer und Koordination gibt es (gegen Einsatz der eigenen Muskelkraft) ohne Aufpreis dazu. Als Vorbereitung auf eine Wintersaison mit Skitouren empfehlen die Intersport-Coaches zweimal pro Woche Laufen und Cardio-Training. Auch das macht an der frischen Luft mehr Spaß, natürlich gibt’s aber auch tolle Indoor-Lösungen.

Anfänger sollten auf keinen Fall gleich in die Vollen, sprich ins Gelände gehen. Skitouren-Profi und „Team McKinley“ -Athlet Markus Amon, der 2013 den achthöchsten Berg der Welt bestiegen und mit Ski abgefahren ist, rät Einsteigern, sich zunächst auf der Piste an die Bewegung zu gewöhnen: „In einigen Skigebieten bewegen sich inzwischen abends richtige Massen bergwärts. Frische Luft, ein bisschen Gesellschaft ist ja auch viel schöner, als zuhause auf der Couch zu sitzen. Wer sich dann von der gesicherten Piste hinaus ins Gelände orientiert, sollte aber jedenfalls eine Grundausbildung absolviert haben, alles andere wäre fahrlässig.“

Weitere Tipps vom Profi:

  • Mitgliedschaft bei einem Alpinverein: Dort bekommt man nicht nur jede Menge Infomaterial, sondern diese Organisationen bieten auch professionell geleitete Kurse an. Wer sich vorher schlau macht, bekommt zur Mitgliedschaft auch eine Versicherung für den Fall der Fälle.

  • Jeder, der auf die Straße geht, braucht einen Führerschein, damit er sich dort auskennt. Gefahren kann ich nur erkennen, wenn ich danach ausgebildet bin - im alpinen Gelände gilt das genauso, vor allem im Winter. Eine Skitour macht viel mehr Spaß, wenn ich weiß, wo ich mich sicher bewegen kann und nicht ständig das Gefühl habe, ich wäre auf rohen Eiern unterwegs.

  • Auch für die Ausrüstung gilt: Ich muss wissen, wie ich sie einsetze und damit richtig umgehe. Das heißt: Eine entsprechende, zeitgemäße Ausrüstung kann nur dann funktionieren, wenn man eine ordentliche Grundausbildung genossen hat. Die Intersport-Coaches stehen in den österreichweit mehr als 250 Intersport-Shops mit Rat und Tat zur Seite.

 

Der Österreichische Alpenverein hat viel Wissenswertes in drei Minuten gepackt:


Auch in Österreichs Alpinschulen gibt es eine handfeste Ausbildung sowie Lawinenseminare, die Neulinge und Fortgeschritten für die Herausforderungen im freien Gelände rüstet. Schließlich gilt es die umfassende Ausrüstung für eine Skitour korrekt einzusetzen: Lawinenverschüttetensuchgerät (LVS), Schaufel, Sonde, Steigfelle und für besonders steile bzw. eisige Hänge Steigeisen. Wer in den Alpinschulen eine Ausbildung absolviert, kann diese Geräte und natürlich auch Tourenski dort ausleihen.