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„Gute Massage ist kein Luxus, sondern Vorsorge“

22.10.2013

Massage, Akupunktur, Taping: Wer auf seinen Körper hört und ihm regelmäßig etwas Gutes tut, den wird er mit mehr Leistungsfähigkeit belohnen. Gesunde Ernährung und Massagetherapie sind dabei zwei wichtige Bausteine. Cecily Brunner-Thaller betreibt eine Massagepraxis in Wels und unterstützt auch die Intersport-Mitarbeiter dabei, den eigenen Körper besser zu verstehen.

Intersport: Welche Massagen empfehlen Sie jemandem, der den ganzen Tag im Büro sitzt?


Cecily Brunner-Thaller: Da sind Massagen wichtig, bei denen die gesamte Wirbelsäule bearbeitet wird. Denn es arbeitet ja nicht nur der Kopf, sondern der ganze Körper. Wenn man den ganzen Tag vor dem Computer sitzt, dann entspannt man den Rücken nicht - im Gegenteil! Gerade bei der Kopfarbeit verkrampft man schnell. Man darf sich nicht nur um den Rücken- und Nackenbereich kümmern, wichtig ist das komplette System, also tief hinunter in bis zum Lendenbereich. Vom Hals bis zum Steißbein, nicht nur stellenweise.

Wie kann Massage vorbeugend funktionieren?


Ein Beispiel: Wer sich regelmäßig behandeln lässt, ist weniger anfällig für Kopfschmerzen, Migräne und Schwindel. Es fördert die Konzentration und durchblutet den Körper. Man muss seinem Körper zuhören: Was braucht er, was verlangt er von uns? Außerdem entlastet es den Schulter- und Nackenbereich. Wenn dafür sorgt, dass sein Körper gut durchblutet ist, stärkt so auch die Abwehrkräfte und ist weniger anfällig für Erkältungen. Das bedeutet weniger Krankenstand.

Und das wiederum freut natürlich den Chef…


(lacht) Ganz genau! Man muss das aber auch so sehen: Der Körper braucht Belohnung, gerade wenn man sehr viel arbeitet. Damit meine ich aber nicht nur Schönheit und Pflege, sondern eben auch gute Massage, weil sie in die Tiefe geht. Wer entspannt ist, wird im Alltag zum Beispiel auch weniger anfällig für Aggressionen sein. Man soll ja mit Freude zur Arbeit gehen. Und wer regelmäßig zur Massage geht, der schätzt sie auch sehr. Sie ist kein Luxus, sondern Vorsorge.

Wie wichtig ist es denn, als Hobbysportler auf Massagen zu setzen?


Sehr wichtig, denn gegen saure Muskulatur kann und soll man etwas tun. Ob Radfahren oder Bergwandern – das darf man nicht unterschätzen. Warum? Die Muskulatur verhärtet sich, das kann später zu Krämpfen oder noch schlimmer sogar zu steifen Gelenken führen. Man muss die Muskulatur auflockern, dann arbeitet sie bei jedem Sport. Leichte Schmerzen verhindern eine schöne Haltung, einseitige Belastung führt zu Entzündungen und Verspannungen.

Das Taping ist derzeit in aller Munde - was kann diese Technik?


Damit unterstützt man die Akupunkturpunkte und die Meridiane. Das lindert die Schmerzen. Aber man kann ja nicht einfach so das Tape hinkleben. Man muss wissen, wo die Meridiane verlaufen. Ich biete deshalb eine Kombination aus Laserakupunktur und Physiotaping an. Nur Tapen alleine kann nie wirksam sein, ich habe da meine eigene Methode. Ich setzte es zum Beispiel bei Menschen ein, die einen Unfall oder eine Operation hatten.


Cecily Brunner Thaller betreibt in Wels eine Massagepraxis ( www.massage-cecily.at ) und steht den Intersport-Mitarbeitern mit ihrem Therapie-Angebot beratend und unterstützend zur Seite.

Sie haben Tipps oder Anregungen? Unser Blog-Autor michael.vielhaber_(a)_intersport.at freut sich über Nachricht!