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Der lange Weg zum ersten Marathon

03.09.2013

Wenn Menschen auf Ihren 30. Geburtstag zusteuern, dann kommen Sie manchmal auf außergewöhnliche Ideen: Sie beginnen ein Studium, machen den Motorrad-Führerschein – oder wollen plötzlich einen Marathon laufen. Michael Vielhaber, der Autor des Intersport-Blogs gehört zur dritten Kategorie.

Zuspruch, Verwunderung und Ablehnung: Mein Freundeskreis hat in den vergangenen Tagen sehr unterschiedlich auf die Ankündigung reagiert, dass ich im kommenden Jahr einen Marathon laufen will. Meine Gründe dafür sind vielfältig: Der 30. Geburtstag steht bevor und irgendwo im Hinterkopf hat doch jeder eine imaginäre Liste an Dingen, die er vor diesem Tag abhaken will. Ein Marathon stand schon immer ganz oben, doch jetzt scheint die Zeit reif zu sein. Ob das tatsächlich so ist, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten weisen.

Am Anfang steht also diese 42,195 Kilometer lange Idee, und weil heutzutage alles einen "coolen" Namen braucht, habe ich das Projekt " #mfm14 - My First Marathon 2014" getauft. Dafür gibt es aber auch noch andere Gründe, aber dazu später mehr. Mir ist durchaus bewusst, dass ich diese Herausforderung nicht alleine bewältigen kann. Das war die erste Tatsache, die ich mir eingestand. Ich habe mir also zunächst den Rat eines Sportwissenschafters sowie die Einschätzung von erfahrenen Läufern und Freunden geholt. Der Tenor lautete: Man soll sich für die Vorbereitung auf einen Marathon mindestens zwölf Monate Zeit nehmen, wenn man so etwas noch nie gemacht hat.

Ja, ich nehme mir diese Einschätzung zu Herzen - aber mir bleiben eben nur acht Monate. Denn ich habe bereits einen Marathon ins Auge gefasst: den 20. Welschlauf in der Südsteiermark am 3. Mai 2014. Der führt zusätzlich über rund 1400 Höhenmeter bis ins Ziel - eine Mammutaufgabe! Ich bin zwar nicht der Unsportlichste, aber mit meinen gut 90 Kilogramm "Kampfgewicht" verdränge ich im Moment wohl noch, dass es gerade in der ersten Zeit wohl mehr Rückschläge als Fortschritte geben wird. Aber egal, ich nehme diese Herausforderung an. Was mich antreibt? Das Wissen: Wenn ich das schaffe, dann kriegt das jeder hin und wir werden sehen, ob Intersport sein Wort halten kann:

"Sport to the People"

Ich werde meine nächsten 250 Tage regelmäßig im Intersport-Blog sowie via Instagram und Nike+ dokumentieren – damit später niemand sagen kann, ich hätte geschummelt..!

Sie haben zu diesem Thema Tipps oder Anregungen? Unser Blog-Autor michael.vielhaber_(a)_intersport.at freut sich auf ihre Nachricht!