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Wichtige Unterstützung für die Petition „Pro Wege und Hütten“

22.08.2013

Österreich ist eine, wenn nicht sogar „die“ Bergsportnation - damit das so bleibt, muss sich jemand für die Erhaltung der Wege und Hütten stark machen. Genau das tun Österreichs Alpenvereine. Deren Dachverband VAVÖ hat eine Petition gestartet, mit der die Bundesregierung davon überzeugt werden soll, dass es mehr Fördermittel für die Instandhaltung der Infrastruktur auf den Bergen braucht.

Die Sirenen schrillen bereits buchstäblich: „Heimische Alpinvereine schlagen Alarm“, titeln unter anderem die OÖNachrichten . Auch auf der eigens ins Leben gerufenen Website (jetzt gleich die Petition unterstützen!) wird der VAVÖ deutlich: „Österreich ist ein Land der Berge und somit wundert es kaum, dass die Berge für 94 % der heimischen Bevölkerung einen essentiellen Bestandteil der nationalen Identität ausmachen und gerade für den Tourismus von unschätzbarem Wert sind. Leider scheint die Regierung dies nicht anzuerkennen und hat die Bundesförderung für den Erhalt der 475 Schutzhütten und rund 50.000 km Bergwege nach dreimaliger Kürzung aktuell auf den Stand von 1991 zurückgestuft.“


Was fordern die Alpenvereine?

  • Die Jährliche Anpassung der jährlichen Bundesförderung auf vier Millionen Euro.
  • Zur Gewährleistung von Planungssicherheit eine gesetzliche Grundlage für die Förderungsmittel des Wirtschaftsministeriums

Mehr als 30.000 Menschen haben die Petition bereits unterzeichnet, darunter auch sehr viele prominente Österreicher wie Bundespräsident Heinz Fischer: „Die erhobenen Forderungen kann ich sehr gut nachvollziehen und in meiner Funktion als Schirmherr der alpinen Vereine unterstütze ich die Kampagne im Rahmen meiner Möglichkeiten sehr gerne.“ Auch Sepp Forcher will „die Erinnerung an dieses Nervennetz, das unsere Berge durchzieht und deren Besteigung wesentlich erleichtert“ nicht missen. Und Gerlinde Kaltenbrunner denkt, „es wäre wirklich eine Katastrophe, wenn das von den alpinen Vereinen geschaffene österreichische Hütten- und Wegenetz aus Geldmangel verkommt.“


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