INTERSPORT Österreich :: Aktuell - Blog :: - Der K(r)ampf mit dem Muskelkrampf: So gewinnen Sie ihn ::
|Mehr

Der K(r)ampf mit dem Muskelkrampf: So gewinnen Sie ihn

03.06.2016

Viele Freizeitsportler haben schon mit ihm Bekanntschaft gemacht: dem Muskelkrampf. Meistens erwischt er Waden oder Oberschenkel und lässt erst wieder los, wenn die Sporteinheit unterbrochen ist. Mit ein paar Tipps kann die Wahrscheinlichkeit, einen Muskelkrampf zu erleiden, deutlich vermindert werden.

Wie bei so vielen sportmedizinischen Fragen ist auch bei Muskelkrämpfen die Ursache nicht ganz klar. Meistens wird zu allererst Magnesiummangel als Auslöser benannt, was wissenschaftlich nicht bestätigt ist. Trotzdem machen viele Ausdauersportler, die dauerhaft mehr Magnesium als den normalen Tagesbedarf zu sich nehmen, häufig die Erfahrung, dass sie seltener an Muskelkrämpfen leiden, als ohne die zusätzliche Magnesium-Dosis.

Was hingegen nie positive Auswirkungen hat, ist die kurzfristige Zufuhr von Magnesium zur Vermeidung von Krämpfen, zum Beispiel direkt am Wettkampftag. Wenn, dann muss das regelmäßig geschehen.

Als zuverlässig gegen Muskelkrämpfe gelten folgende Tipps:

  • Ausreichend trinken! Viele Sportler erhöhen bei Hitze die Flüssigkeitszufuhr nicht ausreichend. Der Körper kann die durch Schweiß entstandenen Wasser- und Salzverluste nicht ausgleichen.
  • Nicht überanstrengen! Wer zu intensiv trainiert, hat ein höheres Risiko, Muskelkrämpfe zu erleiden - am häufigsten in der Beinmuskulatur.
  • Die Ausrüstung muss passen! Zu enge Schuhe oder Socken stören die Durchblutung und begünstigen Muskelkrämpfe.
  • Lassen Sie sich durchchecken! Leiden Sie ohne erkennbaren Grund häufig an Muskelkrämpfen, weiß der Sportarzt Rat.