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So setzen Sie Ihre sportlichen Neujahrsvorsätze in die Tat um

28.12.2012

Nur noch wenige Tage bis zum Jahreswechsel. Manche Menschen haben schon ihre Neujahrsvorsätze gefasst, manche formulieren erst in der Silvesternacht ihre Ziele für die kommenden zwölf Monate. Wie aus Vorsätzen auch wirklich Taten werden, zeigen wir im letzten Intersport-Blog-Beitrag des Jahres 2012.

Seien Sie ehrlich!

Denken Sie darüber nach, was Sie in Ihrem Leben wirklich ändern möchten und was Sie bereit sind, dafür zu tun. Regelmäßiger Sport klappt langfristig nur dann, wenn Sie es wirklich wollen und sich die nötige Zeit dafür freihalten können.

Bleiben Sie realistisch!

Wer zehn Jahre keinen Sport gemacht hat und ab Jänner 2013 täglich ins Fitnessstudio gehen möchte, hat nur geringe Chancen, das auch durchzuhalten. Wie wär’s stattdessen mit drei Mal Sport pro Woche? So bleibt Zeit zur Regeneration und Spielraum für andere Aktivitäten.

Bekämpfen Sie Ihren „inneren Schweinehund“ !

Sehr oft hindert uns der „innere Schweinehund“ daran, unsere Gewohnheiten zu ändern. Deshalb rufen wir die wichtigsten Tipps im Kampf gegen den unsichtbaren Feind, der uns lieber auf der Couch liegen statt auf dem Crosstrainer schwitzen sieht, in Erinnerung – Sportpsychologin Sabine Würth von der Uni Wien hat sie uns in einem Interview verraten:

  • Hilfreich sind für uns kleine, konkrete Pläne. Wir neigen in unserem Kulturkreis dazu, etwas, das ausgeschrieben ist und genau minutiös geplant ist, auch eher durchzuhalten. Wir müssen das einfach in den regelmäßigen Tagesablauf einbinden. Das gelingt uns bei neuen Verhaltensweisen dadurch, dass wir ganz konkrete Pläne machen. Das heißt zum Beispiel: Um 17 Uhr laufe ich eine bestimmte Strecke bis 17.30 Uhr.

  • Soziale Unterstützung suchen, zum Beispiel: Um 17 Uhr treffe ich mich mit meinem Freund und wir laufen gemeinsam eine bestimmte Strecke. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ich es tatsächlich durchführe.

  • Barriere-Management. Ich überlege mir schon vorher: Was kann um 17 Uhr passieren, das mich davon abhält, diese Tätigkeit auszuüben. Eine oft genannte „Ausrede“ ist das Wetter. Kann ich etwas gegen das Wetter machen? Ja, nein? Wenn ja, was? Zum Beispiel eine Alternative suchen: In der Halle laufen gehen. Oder: Angemessene Kleidung kaufen, um im Freien trotzdem laufen gehen zu können.

Der Intersport-Blog wünscht allen Lesern für den Start in ein sportliches neues Jahr 2013 viel Erfolg!