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Intersport rockt den Winter 2012/13

07.12.2012

Ganz schön rockig geht’s diesen Winter auf Österreichs Skipisten zu. Das ganze Jahr über haben Produktentwickler an Material und Form getüftelt, um den Wintersport-Fans perfekt konstruierte Ski-Modelle präsentieren zu können. Diese haben alle eines gemeinsam: Sie sind dank „Rocker“-Technologie so drehfreudig wie nie zuvor!

Zur Erinnerung: Österreichs Pisten hat im Winter 2011/12 eine neue Ski-Bauweise erobert, die Kenner lässig mit dem Namen „ Rocker“ betiteln. Rocker-Skier sind wendiger und leichter beherrschbar als herkömmliche Carving-Ski. Vorteile ergeben sich für Anfänger genauso wie für geübte Skifahrer. Mit Winter 2012/13 kommen nun die heiß ersehnten Weiterentwicklungen auf den Markt.

Wie wird ein Ski zum Rocker?


Jeder Ski – egal ob Rocker oder klassischer Carving-Ski – liegt nicht zu 100 Prozent auf der Piste auf, weil er leicht nach oben gebogen ist. Dadurch ergeben sich vorne und hinten zwei Kontaktpunkte mit der Piste. Bei Rocker-Skiern sind diese Punkte ein Stück zur Mitte hin versetzt. Diese kleine Änderung hat große Auswirkungen auf den Lieblingswintersport der Österreicher. Warum? Eigentlich wollten wir unser Mathematik-Formelheft nicht auspacken, aber eine Gleichung verdeutlicht die Revolution der Rocker-Bauweise am besten:

Weniger Auflagefläche = Mehr Drehfreudigkeit + mehr Spaß


Je nach Fahrkönnen und Einsatzgebiet gibt es verschiedene Rocker-Arten: „All-Mountain“, „Tip and Tail“, „Freestyle“ und „ Freeride“.


 


 
Anfänger lernen Skifahren schneller

Die Rocker-Technologie bringt für alle Skifahrer auf jedem Leistungsniveau Vorteile: Anfänger lernen mit Rocker-Skier schneller als bisher, einen Schwung auszulösen. Fortgeschrittene benötigen weniger Kraft, um ihre Skier den Berg hinunter zu dirigieren. Beides ist gleichzeitig ein großer Gewinn an Sicherheit.

Ein Irrtum, der sich gern in Diskussionen über Skibauweisen einschleicht: Rocker löst Carving ab. Das ist falsch. Richtig ist: Jeder Rocker-Ski ist auch ein Carving-Ski. Denn Rocker bedeutet nur, dass sich das seitliche Profil des Skis ändert. Ein Rocker-Ski ist aber nach wie vor tailliert, also in der Mitte schmäler als an den Enden.

Wie ist „Rocker“ entstanden?

Die Verlagerung der Pistenkontaktpunkte zur Mitte und die Aufbiegung der Enden kommt ursprünglich von den Snowboards. Später wurde diese Bauweise lediglich bei Freeride-Skiern angewandt. Abseits der Piste bewirkt die kürzere Kontaktfläche mit dem Untergrund mehr Auftrieb und Drehfreudigkeit. Damit Skifahrer die Vorteile der innovativen Technologie auch auf präparierten Pisten nutzen können, gibt es Rocker-Modelle mittlerweile für alle Einsatzgebiete – von Tiefschnee bis hart gefrorene Abfahrt.


Und welcher Rockertyp sind Sie? Die Coaches in den Intersport-Shops beraten Sie gern.