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Hinter den Kulissen eines Intersport Foto-Shootings

22.11.2012

Intersport arbeitet täglich daran, die Menschen zu Fitness und Bewegung zu motivieren. Einen wichtigen Teil tragen dazu Fotoaufnahmen bei, die in Werbemedien, im Internet und in der Presse Leidenschaft für Sport wecken. Wie die charakteristische Bildsprache von Intersport entsteht, zeigt ein Blick hinter die Kulissen.

Uhrzeit: 4.30 Uhr, Ort: Stubaier Gletscher, Seehöhe: 3165 Meter. Das schrille Bimmeln eines Handy-Weckers durchdringt die Nachtruhe im Matratzenlager in der Bergstation der Schaufeljochbahn. Müde reiben sich ein Fotograf, ein Foto-Assistent, eine Stylistin, drei Models, ein Bergführer und zwei Intersportlerinnen die Augen. Sie wissen: Es hat gerade ein Wettlauf begonnen. Ein Wettlauf gegen die Sonne. Denn wenn diese um sechs Uhr am Horizont den Tag erhellt, soll das Team schon den Gipfelsieg auf der Schaufeljochspitze gefeiert haben. Nur so können die Intersport-Tourenski-Fotos für 2012/13 in perfektem Morgenlicht geknipst werden.


Um 4.40 Uhr haben sich auch die letzten Mitglieder des Teams – wer das ist, wird nicht verraten – aus ihren Schlafsäcken gewunden. Nun muss alles stimmen: Nachdem das Frischmachen im Bad in rekordverdächtiger Zeit erledigt ist, wird die Ausrüstung vorbereitet: Tourenski, Stöcke, Hosen, Jacken, Mützen,… – das Matratzen- ist nun auch ein Warenlager und sieht aus, als sei das gesamte Winter-Sortiment der österreichweit mehr als 270 Shops auf dem Boden verteilt.

  

Die Stylistin ist damit beschäftigt, den Models die kurze Nacht aus dem Gesicht zu pinseln. Auch das gelingt in wenigen Minuten. Da sage nochmal einer, ein Model brauche seinen Schönheitsschlaf.

Für 5 Uhr wäre der Abmarsch vorgesehen. Der straffe Zeitplan ist nicht einzuhalten. Denn ein kleines Frühstück braucht beim bevorstehenden Aufstieg, der mit Sicherungsseil bewältigt wird, auch der größte Morgenmuffel. Wasser, Tee, Müsliriegel, ein bisschen Obst: Jenseits der Baumgrenze ist Bescheidenheit eine unabdingbare Tugend.


5.15 Uhr: Es geht los. Ein Bergführer, drei Models und die beiden Fotoprofis starten ihre alpine Morgensport-Einheit. Die Stylistin und die beiden Intersportlerinnen beobachten das Geschehen vom Schaufeljoch aus. Die Schaufeljochspitze ist nur wenige hundert Meter Luftlinie entfernt. Die Morgensportler sind also während ihres gesamten Aufstiegs zu hören. Worüber sie sich wohl unterhalten? Aus dem Tonfall ist jedenfalls viel Optimismus herauszuhören.

 

6.00 Uhr: Es blitzt am Gipfel. Nein, das bedeutet nicht, dass sich ein Wintergewitter ankündigt. Es heißt, dass Fotografen und Models wohlbehalten am Gipfel angekommen sind und mit der eigentlichen Arbeit begonnen haben. Die ersten Sonnenstrahlen des Morgens machen wenige Minuten später offiziell: Der um 4.30 Uhr gestartete Wettlauf gegen die Sonne ist gewonnen. Breites Grinsen zeichnet das Gesicht der Wartenden bei der Schaufeljochbahn. Vom Gipfel der Schaufeljochspitze sind mehrere Jauchzer zu hören. Was die da wohl machen?

Als die Truppe gegen 7.15 Uhr vom Gipfel zurückkehrt, mutiert der Fotograf augenblicklich zum Objekt der Begierde. Oder vielmehr: seine Kamera. Das gesamte Team hat sich um ihn versammelt, um den besten Blick auf die Beute zu haben: 100 knipsfrische Fotos. Unter etlichen „Ooohs“ und „Aaahs“ klickt sich der Fotograf von Bild zu Bild.

Puh, geschafft. So könnte nun ein arbeitsreicher Morgen enden. Könnte! „Am besten wir machen gleich mit den Schneeschuh-Fotos weiter“, lautet bereits 20 Minuten später der von den beiden Intersportlerinnen vorgeschlagene Plan. Also macht sich die Truppe – ein Teil zu Fuß, ein Teil zu Tourenski – bepackt mit Schneeschuhen, Textilien und Zubehör auf dem Weg zur Schneeschuh-Location, einen Kilometer unterhalb der Schaufeljochbahn. Energiespender ist die Sonne, die schon vor acht Uhr vom wolkenlosen, stahlblauen Himmel scheint. An ausreichend Schutz für die Haut hat das Team trotz frühmorgendlicher Hektik gedacht.

Aufgrund der in mehr als 3000 Metern Seehöhe bereits spürbar dünnen Luft, geht der ein Kilometer lange Fußmarsch als Morgensport-Einheit durch. Am Ziel angekommen, begeben sich Fotograf und Models sogleich in Position, der Assistent rückt die Szenerie mit einem plakatgroßen Sonnenreflektor, genannt „ Aufheller“, ins rechte Licht. Trotz der körperlichen Anstrengung, die das Auf- und Ablaufen im Schnee verursacht, ist das Lächeln auf den Fotos nicht gekünstelt: Die Models haben tatsächlich Spaß. Währenddessen überprüfen die beiden Intersportlerinnen in ihren Unterlagen die benötigten Bilder und geben die Infos an den Fotografen weiter.

Eine Stunde später zeigt der Fotograf nach Sichtung der Bilder mit einem zufriedenen Kopfnicken: Die Fotos sind im Kasten. Mittlerweile ist es 11.30 Uhr und nach sieben Stunden auf den Beinen stellt sich die Frage: Wann gibt es endlich richtiges Frühstück? Die Antwort: Sobald der Weg zum Bergrestaurant bewältigt ist. Gegen den Erfolg dieser Mission sprechen mindestens drei Argumente: Erstens hat die Truppe das halbe Warenlager eines Intersport-Rent-Shops dabei. Zweitens fehlen körperliche Kräfte, weil es nach dem Aufstehen nur ein XXS-Frühstück gegeben hat – und selbst das liegt sechseinhalb Stunden zurück. Drittens ist der nächste Lift locker einen Kilometer entfernt.

Die Lösung ist nach einigen Telefonaten mit dem Team des Stubaier Gletschers gefunden: Eine Pistenraupe bahnt sich langsam, aber unüberhörbar, den Weg zum Intersport-Team. Der Fahrer – dem Aussehen nach als Model für diverse Snowboard-Hersteller tätig – zeigt mit einer einladenden Handbewegung: „Bitte aufsteigen!“ . Nach einer abenteuerlichen Bergfahrt am Pistenrand entlang, die das Team auf der Ladefläche verbringt, sitzt die Truppe im Bergrestaurant. Allerdings nicht beim Frühstück, sondern beim Mittagessen. Alles andere wäre um 13 Uhr Realitätsverweigerung.


Stubaier Gletscher - familienfreundlich, schneesicher, vielfältig

Der Stubaier Gletscher, Österreichs größtes Gletscherskigebiet, nur 45 Autominuten von Innsbruck entfernt, bietet Skivergnügen auf 110 Pistenkilometern. Schnee ist von Oktober bis Juni garantiert. Highlights sind das BIG Family Ski-Camp, der Snowpark Moreboards Stubai Zoo und das Powder Department Stubaier Gletscher. www.stubaier-gletscher.com