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Heiße Tipps für den richtigen Umgang mit Sonnenschutzmittel

27.07.2012

Creme aus der Tube in die Hand drücken und auf dem Körper verteilen – fertig? Ganz so einfach sollte man sich die Anwendung von Sonnenschutzmitteln nicht machen. Wer folgende Tipps beachtet, genießt die volle Schutzwirkung von Cremes und Sprays.

Wir wissen alle: Ein Zuviel an Sonnenlicht tut der Haut nicht gut. Aber auch zu wenig ist nicht optimal: Ohne Sonnenlicht könnte der menschliche Körper kein Vitamin D bilden. Mittelfristig führt das zu einer schmerzhaften Knochenerweichung („Osteomalazie“).

Gut, dass Sommer ist! Denn in der warmen Jahreszeit ist es relativ einfach, die richtige Menge an Sonnenlicht zu ergattern. Wichtig ist vor allem, nicht zu lange in der prallen Sonne zu bleiben. Je nach Hauttyp reicht die Eigenschutzzeit der Haut von fünf bis allerhöchstens 45 Minuten. Sonnenschutzmittel (Cremes, Sprays oder Gels) verlängern sie.


So halten Sonnenschutzmittel die Haut gesund

  • Welcher Lichtschutzfaktor der richtige ist, entscheidet der Hauttyp:


     

    Hauttyp 1

    Hauttyp 2

    Hauttyp 3

    Hauttyp 4

    Kinderhaut

    (Natur-)Haarfarbe

    Rötlich

    Blond

    Dunkelblond

    Braun bis schwarz

     

    Hautfarbe

    Sehr hell

    Hell

    Hellbraun

    Braun

    Sehr hell

    Sommersprossen

    Viele

    Einige

    Kaum

    Keine

     

    Sonnenbrand

    Sofort

    Schnell

    Kaum

    Selten

    Sehr schnell

    Bräunung

    Fast keine

    Langsam

    Schnell

    Sehr schnell

    Langsam

    Eigenschutzzeit in Minuten

    5-10

    10-20

    20-30

    Ca. 45

    5-10

    Empfohlener Mindest-Lichtschutzfaktor

    20 bis 50+

    15 bis 50

    10 bis 30

    6 bis 20

    30 bis 50+

    Quelle: Österreichisches Bundesministerium für Gesundheit


 

  • Zu Beginn der Saison/des Urlaubs erhöhten Sonnenschutzfaktor verwenden, weil sich die Haut erst an die Sonne gewöhnen muss.

  • Nach dem Baden, aber auch nach dem Schwitzen (zum Beispiel beim Sport) wieder eincremen! Auch als „wasserfest“ gekennzeichnete Cremes sind nicht völlig resistent gegen Wasser. 

  • Es gibt Sonnenschutzmittel mit chemischen oder physikalischen Filtern oder beiden gemeinsam. Physikalische Filter reflektieren das Sonnenlicht, chemische absorbieren es, um es dann in anderer Form wieder abzugeben. Wichtig für Sonnenanbeter: Physikalische Filter schützen sofort, chemische erst nach 20 bis 30 Minuten. 

  • Zur Frage, wie dick man Sonnencreme auftragen sollte, gibt es sogar eine Empfehlung der Europäischen Union: zwei Milligramm Sonnenschutzmittel pro Quadratzentimeter. Das entspricht etwa der Menge von sechs Teelöffeln: einer fürs Gesicht, einer für Arme, einer für Oberkörper vorne, einer für Rücken, einer pro Bein. 

  • Wer Sonnencremes und Insektenschutzmittel gleichzeitig verwendet, sollte am besten so vorgehen: Zuerst Sonnenschutz auftragen, einige Minuten einziehen lassen bis sich die Haut wieder trocken anfühlt und dann Insektenschutz auftragen. Wichtig: Höheren Sonnenschutzfaktor verwenden, weil das Insektenschutzmittel die Wirkung mindern kann. 

  • Direkte Mittagssonne meiden! Besonders in großen Höhen und südlichen Ländern empfehlen Experten kein Sonnenbad zwischen elf und 16 Uhr zu nehmen. 

  • Mehrmaliges Eincremen verlängert die Schutzzeit nicht! 

  • Nach dem Sonnenbad spenden „Aftersun“-Produkte Feuchtigkeit und Pflege.