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Klippenspringen: Ein spektakulärer Sport für absolute Profis

06.06.2012

Es gibt Sportarten, bei denen stockt einem schon vom Zuschauen der Atem. Klippenspringen ist eine davon. Aus mehr als 20 Metern stürzen sich die Athleten ins Wasser und zeigen dabei beeindruckende Tricks. Professionelle Klippenspringer starten ihre Karriere meist als klassische Turmspringer im Hallenbad und tasten sich mit jahrelangem Training ans Klippenspringen heran.

Wer schon einmal auf einem Zehn-Meter-Turm gestanden ist, weiß, welche Überwindung es kostet, den Sprung ins Wasser zu wagen. Bei professionellen Turmspringern gehört dieses Gefühl zum Beruf.

Auf die Spitze treiben es Klippenspringer, die bei Wettkämpfen Sprünge aus 13 bis 22 Metern an einer Felswand entlang ins Meer oder in Seen wagen. Bei Weltcup-Veranstaltungen kann die Absprunghöhe schon mal 28 Meter betragen. Die Sportler erreichen im freien Flug bis zu 90 Kilometer pro Stunde.

Sicherheit ist das Wichtigste
Die Kräfte, die bei einer solchen Sportart auf die Athleten einwirken, machen strenge Sicherheitsstandards lebenswichtig. Während der Wettkämpfe sind Rettungstaucher im Einsatz. Die Absprungplattformen sind überhängend, damit die Sportler während des gesamten Sprungs weit genug von der Felswand entfernt sind. Auch die Wassertiefe muss groß genug sein.

Klippenspringen 2013 erstmals bei Schwimm-Weltmeisterschaften
Für Fans der spektakulären Sportart gibt es gute Neuigkeiten: 2013 ist Klippenspringen erstmals im Programm von Schwimm-Weltmeisterschaften. Darauf haben sich der Schwimm-Weltverband FINA und die Organisatoren der WM in Barcelona erst vor wenigen Wochen geeinigt.

Einer der bekanntesten Klippensprung-Plätze Europas ist die Falkensteinwand in Sankt Gilgen am Wolfgangsee: