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Vollgefedert oder Federung nur vorne – Welches Bike brauche ich?

22.03.2012

Bei der Auswahl eines passenden Mountainbikes stellt sich eine besonders wichtige Frage: Soll nur das Vorder- oder auch das Hinterrad gefedert sein? Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Welche Mountainbike-Art nun für wen die richtige ist, erklären die folgenden Zeilen.

Am meisten verbreitet sind im Mountainbike-Sport „Hardtails“ . Das sind Mountainbikes, die nur beim Vorderrad eine Federung haben. Sie sind leichter als Modelle, die zusätzlich ein gefedertes Hinterrad haben („Fullys“). Anfänger können die Fahrtechnik besser erlernen, weil sie alle Kräfte, die auf das Hinterrad wirken, mit dem Körper ausgleichen müssen.

Das Fully dagegen, spielt vor allem in schwierigem Gelände seine Vorteile aus: Bergab-Passagen können schneller bewältigt werden, weil die Hinterrad-Federung das Bike ruhiger auf der Straße hält. Wer Probleme mit den Bandscheiben hat oder öfters unter Verspannungen im Nacken leidet, wird ebenfalls mit einem Fully gut beraten sein. Fullys sind bei gleicher Ausstattung wie Hardtails um 700 bis 1000 Gramm schwerer und 400 bis 600 Euro teurer.

Hardtail für „Höhenmeterfresser“, Fully für „ Single-Trail-Liebhaber“
Aber wofür soll sich ein Freizeit-Mountainbiker schließlich entscheiden? Das kommt ganz auf die persönlichen Gewohnheiten beim Biken an. Wer am liebsten die Berge flott hochradelt und für die Abfahrt meist die Forststraße statt des schwierigen, engen Waldwegs („Single-Trail“) wählt, entscheidet sich am besten für das Hardtail. Für Biker, die sich bei einer Tour am liebsten bergab in schwierigem Gelände austoben und die Bergfahrt als konditionelles Warm-Up dafür sehen, ist das Fully die richtige Wahl.

Eine umfangreiche Auswahl an Hardtails und Fullys gibt es im aktuellen Bike-Katalog 2012 von Intersport.