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Es gibt Empfehlungen, sich mehr als ein Paar Laufschuhe zuzulegen. Warum?

13.01.2012

Wer täglich oder abwechselnd in unterschiedlichem Gelände läuft, sollte zwei Paar Laufschuhe verwenden. Ein Zweitschuh dient auch der Verletzungsprophylaxe, weil sich die Füße nicht zu sehr an ein Paar gewöhnen. Fußgelenk, Sehnen, Muskeln sowie Längs- und Quergewölbe werden zusätzlich gestärkt. Aber Achtung: Beide Paare sollten optimal an die persönlichen Bedürfnisse angepasst werden.

Generell eignet sich ein Laufschuh je nach Einsatz für rund 800 Kilometer. Das klingt viel, aber wenn man pro Woche 20 Kilometer läuft, kommt man im Jahr auch auf 1000 Kilometer. Mit zunehmender Verwendung nützen sich Profil und Dämpfung ab - wie bei einem Autoreifen. Idealerweise gönnt man den Schuhen zwischen den Läufen einen Ruhetag. Denn bei einem 10-Kilometer-Lauf werden die Laufschuhe mit  maximal 80 Tonnen belastet – man tritt mit dem dreifachen Körpergewicht auf. Der Schaumstoff in der Mittelsohle braucht daher Zeit, um wieder seine optimale Struktur zu erreichen.

Je nach Gelände bzw. Untergrund müssen Laufschuhe unterschiedliche Funktionen erfüllen: Asphalt-Schuhe sind stabil, haben eine gute Dämpfung und ein gering strukturiertes Profil. Wald-Schuhe wiederum müssen gut stabilisieren und ein grobes Profil haben. Trail-Schuhe sind für Stock und Stein, Matsch und Wiesen ausgerichtet:  Sie haben eine besonders stark profilierte Außensohle, eine Schutzzone für die Zehen und bieten hohe Stabilität. Bahn bzw. Wettkampf-Schuhe müssen eine gute Führung und Dämpfung haben und dabei sehr leicht sein.