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Welche Eigenschaften sollen Skistöcke haben?

01.12.2011

Sich brandneue Skier zu gönnen, ist ein großes Thema, auch beim Kauf von Skischuhen überlegt man zuerst, wiegt ab und fasst dann den Entschluss. Über die Stöcke machen sich aber nur wenige Skifahrer Gedanken. Dabei sind diese eines der wichtigsten Werkzeuge für sicheren, angenehmen und flotten Skigenuss.

Sie helfen beim Losfahren und Anschieben am Lift, sie unterstützen die Kontrolle des Gleichgewichts, dienen als Stützfunktion und geben Sicherheit und Halt in schwierigen Pistenabschnitten – mit den richtigen Stecken hat man jede Situation fest im Griff.

Ein moderner Skistock besteht aus folgenden Elementen: Die Sicherheitsschlaufe hat eine stützende Aufgabe und ist meist aus einem schmalen Nylonband gefertigt. Der Griff für Komfortskifahrer ist ergonomisch so geformt, dass man gemütlich zupacken kann. Rennfahrergriffe haben spezielle Mulden für jeden einzelnen Finger. Das Rohr besteht bei den meisten Stöcken aus einer hochfesten Alu-Legierung. Ebenfalls verwendet wird das noch stabilere und elastischere Carbon – diese Stöcke haben einen Durchmesser zwischen 9 und 13 mm, Alustöcke dagegen 14 bis 18 mm. Den Teller sollte man je nach Einsatzbereich wählen: Ist man meistens nur auf präparierten Pisten unterwegs, reicht ein Durchmesser von 4 cm. Will man öfter ins Gelände und in den Tiefschnee, braucht man einen breiteren Teller. Eine gute Spitze ist hart und bietet auch auf extrem glatten und festen Untergründen noch Halt.

Zur Längenempfehlung: Den Stock am Griff nehmen und die Ellenbogen an den Körper anlegen. Wenn Unter- und Oberarme genau einen rechten Winkel bilden, hat der Stock die passende Länge. Wird der Stock auf festem Untergrund getestet, noch 2 cm dazurechnen, denn in freier Wildbahn wird er bis zum Teller in den Schnee gestochen.