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Welche Eigenschaften sollen Skisocken haben?

11.11.2011

Die Füße werden hauptsächlich als Standobjekte benutzt. Klar, wir gehen, laufen, spielen Fußball und fahren Ski mit ihnen, aber die meiste Zeit stützen sie uns. Das ist auch gut so, sonst würden wir ja nur herumliegen.

Wer seine Füße sportlich einsetzen will, sollte sie auch dementsprechend trainieren, pflegen und einbetten. Beim Skifahren sind wir zwar vom Unterschenkel abwärts stark fixiert, dennoch macht der Bereich zwischen Knöchel und Zehen viele Bewegungen, die für das Skifahren unablässig sind. Wenn man schon recht gut fährt, ist das automatisiert, man merkt es kaum. Wenn man richtig gut fährt, beginnt man wieder zu fühlen, was alles in den Füßen steckt – jeder Rennfahrer kann Ihnen lange Geschichten über seine Fußmuskeln erzählen und erklären, wie, wann und warum er sie einsetzt.

Damit die Füße in den Skischuhen so lang wie möglich frisch und leistungsbereit bleiben, stecken in modernen Skisocken viele Entwicklungen: Sie sind asymmetrisch geformt, d. h. man hat für den rechten und den linken Fuß einen eigenen Socken. Dadurch sitzen sie noch besser und es kommt zu keinen Wulsten, durch welche dann Druckstellen entstehen können. Mit High-Tech-Garnen wird der Abtransport der Feuchtigkeit garantiert. Die Socke ist auch atmungsaktiv. Dazu sind an Problemzonen wie der Wade und der Achillessehne nötige Verstärkungen und Polsterungen eingenäht, wodurch diese Stellen hocheffektiv gedämpft werden. Entscheidend ist auch, dass antibakterielle Bestandteile für ein langes Frischegefühl sorgen. Der Fuß ermüdet nicht so schnell und riecht besser.

Noch ein Tipp für Frauen: keine Nylonstrümpfe verwenden, denn durch diese können Scheuerstellen und in weiterer Folge eine Beinhautentzündung entstehen.