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Warum ist feuchtigkeitsabweisende Kleidung so wichtig?

27.10.2011

Funktionelle Laufkleidung besteht aus einem hydrophoben Material, das bedeutet, dass sie feuchtigkeitsabweisend ist. Die verwendeten Materialien sind meistens aus Polyester und nehmen keine Feuchtigkeit in die Faser auf und geben daher diese auch wieder leicht ab. Andere Stoffe wie z.B. Baumwolle saugen sich an wie ein Schwamm.

Der Abtransport des Schweißes kann durch spezielle Bearbeitung der Faser beschleunigt werden. So werden etwa auf der Innenseite dünnere Fasern eingesetzt. Das erhöht die Kapillarwirkung, wodurch der Schweiß flotter aufgenommen und vom Körper „weggeschafft“ wird. Auf der Außenseite sind die Fasern stärker – der Effekt: Aufgrund der größeren Oberfläche kann der Schweiß schneller verdunsten. Diese Eigenschaften können zusätzlich durch die Verwendung verschiedener Gewebe verbessert werden, z.B. sorgen sogenannte Mesh-Einsätze für eine bessere Belüftung.

Da die Haut durch Schwitzen empfindlicher reagiert, sollte sich die Kleidung auch möglichst angenehm auf der Haut anfühlen – das nennt man gute Haptik. Erreicht wird dies durch das Material bzw. durch die Nahtführung. Ist die Haptik schlecht, kann es leicht zu aufgerieben Stellen („Wolf“) kommen.

Das gleiche gilt auch für Funktionsunterwäsche, die man im Sommer ebenfalls tragen sollte. Die Unterbekleidung sollte so leicht wie möglich sein und eine hohe Atmungsaktivität gewährleisten.

Eine Kleinigkeit noch: Unbedingt schauen, dass irgendwo in der Kleidung eine kleine Reißverschlusstasche für den Schlüssel eingearbeitet ist – Visitenkartengröße reicht leicht.