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Welche Werkzeuge sollte man beim Radfahren dabei haben?

23.09.2011

Ist aus dem Schlauch die Luft draußen, bedeutet das einen abrupten Knick bei der Fahrgaudi. Nicht nur bei längeren Touren sollte man für Defekte und Notfälle eine Grundausrüstung parat haben. Ein kleines Multifunktionswerkzeug (Minitool) hat die wichtigsten Innensechskant-Schlüssel, einen Kettennieter und Schraubenzieher dran, manchmal ist auch ein Reifenheber integriert.

Beim Ersatzschlauch unbedingt auf das richtige Ventil achten – sonst bringt er nix. Dazu: Flickzeug sowie Minipumpe oder superschnelle CO2-Kartusche zum Aufblasen. Ein kleines Erste-Hilfe-Paket nicht vergessen!

Bei einem Patschen macht man Folgendes: Mit dem Reifenheber den Mantel aus der Felge hebeln, die Mutter vom Ventil abschrauben, den kaputten Schlauch herausnehmen, den neuen Schlauch anbringen, Ventilmutter wieder anbringen, Mantel hineinheben, aufpumpen, fertig.

Immer mehr Räder sind mit Schlauchlos-Reifen (Tubeless) ausgestattet. Auch hier empfiehlt sich die Mitnahme eines Ersatzschlauches. Denn bei Beschädigung der Seitenwand des Reifens können diese Modelle auch mit Schlauch weitergefahren werden.

Zur Mitnahme all dieser Geräte eignet sich am besten ein spezieller Bike-Rucksack, der wahlweise mit oder ohne Trinksystem ausgestattet ist. Die Entwicklung bei trendigen Modellen ist weit fortgeschritten, die Rucksäcke überzeugen mit einer cleveren Aufteilung im Innenraum und vielen praktischen Features. Ganz entscheidend ist, dass sie vor allem im Schulter- und Brustbereich gut und angenehm sitzen und eine ausreichende Rückenbelüftung aufweisen.